Sunnawendtag - Johannitag

Es liegen nun einige intensive Sonnwendtage hinter uns. Orte transformierten sich, Menschen ebenfalls. Diese Woche war wohl eine der erfülltesten dieses Jahres. Bewusst habe ich mir im vorhinein Urlaub (vordergründig) genommen, da ich schon ahnte, dass es viel zu tun gibt. Im Hintergrund. Und so war es dann. Diese Woche tauchte ich mit jeder Zelle in das Arbeiten auf vielen Ebenen ein und die Nächte waren oft lang, der Schlaf bescheiden.

Seelen wechselten von hier nach dort und und von dort nach hier, Orte, Häuser, uralte Bauernhöfe haben samt ihrem Geist des Ortes beschlossen sich von alten Schlacken zu befreien und so tat sich sich viel.

Ich danke all meinen Helferwesen, Trommeln und Kräutern und Tönen für das gemeinsame Werken. Die Sommersonnenwende am 21. verbrachte ich trommelnd in der Mühle. Ich saß im Kreise meiner Werkzeuge und fühlte mich daheim in meinem Sein und Tun.

Angekommen. Allein - als Mensch, vereint mit vielen Welten. Dankbar bin ich zur Sommersonnenwende all das zu leben was ich bin.


Das ist die Sommersonnwendzeit. Das sein, was mensch ist. Ganz und Gar!


Viele Menschen erlebten diese Woche einen absoluten Stillstand. Manche fühlten Knödel im Halschakra, manche ein stocken in den Beinen, manche waren ganzkörperlich wie gelähmt, manche geistig völlig verwirrt, orientierungslos, verzweifelt. Wir sind nun an einem Punkt angekommen, an dem sich wahrlich die Schwellenzeit zwischen Alt und Neu nochmals gnadenlos zeigt. Viele Menschen fühlen, dass sie feststecken. Das Alte zu transformieren braucht unglaublich Kraft und Mut und Wille. Das Neue zu integrieren, dafür gilt es NEU-gierig zu sein. Diese Neu-Gier ist der Motor, der antreibt um sich zu wagen in das Neuland, in das Unbekannte Territorium neuer Möglichkeiten des neuen Zeitalters.

Die Seele klopft an bei den Menschen, die scheinbar Stillstand erleben.

Der Stillstand allerdings fordert dazu auf, zu schauen.