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Von Weiberkraftkugerln und Weiberkram

Tja, auch ich bin in den Wechseljahren angekommen und so teile ich heute eines meiner Lieblingsrezepte. Einfach, gut, nahrhaft und wirksam.

Die Basis bilden Topfen (Magerquark) und Leinöl. Die Topfen-Leinölkost nach Johanna Budwig fasziniert und nährt mich seit Jahrzehnten.

Und mehrmals wöchentlich rühre ich einfach Leinöl mit Magerquark an und verspeise die Protein- Omega 3 Speise mal zwischendurch. Es ist sicherlich eine gute Alternative zu manch Nascherei und versorgt den Körper mit den nötigen Alpha Linolensäuren und mit Aminosöuren, welche die Verdauung von Fettsäuren optimieren. Hat man sich erst mal daran gewöhnt, so stillt dies ungemein den Gusto auf Süßigkeiten. Ich spüre richtig wie nahrhaft und essentiell das für meinen Körper ist.

Diese sehr einfache Speise nach Johanna Budwig wird unter anderem auch in der Krebstherapie erfolgreich in manchen Kliniken eingesetzt.


Nun für den heutigen Frauenkurs, in dem es um die Wechseljahre geht, habe ich die kleine Pralinen, die "Weiberkraftkugerl" geformt.


Verfeinert habe ich die Lein-Quarkspeise mit Honig, nervenstärkenden Haferflocken und Gundelrebenpulver und einem Hauch von Ringelblume.


Ein Löfferl Honig am Tag ist unerlässlich, Haferflocken als Nervenstärkung schenken den Kurgerl Halt, und auch der Frau :), und Gundelrebenpulver entgiftet.

Denn besonders in den Wechseljahren fehlt durch die weniger werdenden Blutungen, oder fehlenden, die monatliche Entgiftung. Hier muss Frau gut darauf achten ihren Körper auf andere Weise zu entgiften. Gundelrebe ist hier ein Kraut erster Klasse. Es leitet Schwermetalle aus und

sorgt so auch für einen klaren Geist, der in den Wechseljahren schon manchmal etwas vernebelt ist.

Der Körper durchschreitet in den Wechseljahren, Schwellenzeit, oft harte Gezeiten und mit einfachsten Mitteln kann man ihn durch Entgiftung, intelligente Ernährung unterstützen. Evt. will auch mit manchenliebgewordenen Gewohnheiten gebrochen werden, um die Wellen zu reiten.


Da kann schon mal sein, dass der Verzicht auf Kaffee so manche Hitzewallung erspart und auch zu viel Gebratenes sollte in Maßen genossen werden.

Nun, es geht nicht darum, plötzlich auf alles Mögliche und Liebgewordenes verzichten zu müssen, es geht hier um Selbstliebe, Selbstverantwortung und Selbstachtung dem Körper gegenüber.

Ich tanke ja beim Auto auch nicht Diesel, wenn er Benzin oder Strom will. Und so ist es auch beim Körper. Fühle Dich doch hinein, was ihm gut tut, was er wirklich braucht. Nach welcher Mahlzeit spürst Du Leichtigkeit, Genährtsein und nicht Schwere?

Es ist auch ein Zeichen der neuen Zeit, sich möglichst leicht zu ernähren und den Körper gut zu pflegen.

Täglich lege ich mir selbst die Hände auf, mach Chakrenarbeit, meditiere. Zeit dafür nehme ich mir Nachts. Viele Frauen klagen über Schlafmangel in der Schwellenzeit. Ja, ich löse das mit Meditation und Handauflegen, und schwupps schlafe ich wieder weiter.

Es gilt einfach neue Herangehensweisen, Lebensweisen zu finden, wenn Du Dich im Wechsel befindest. Du bewegst Dich in neues Land, noch unbekannt. Und dies will erforscht und neu belebt werden. Eine große Chance zur Weiterentwicklung öffnet sich mit der Tür der Wechseljahre. Reifen, Reinigen, Loslassen und weiterreisen mit leichtem Gepäck.


Ein gut entgifteter Körper ist die halbe Miete in der Schwellenzeit!


Rezept aus der Mühleküche:


250 g Magerquark

2 EL Leinöl kaltgepresst Bio (nur kalt lagern und schnell aufbrauchen)

1 El Honig

2 El Haferflocken


Gundelrebepulver zum Wälzen der Kugerl (Hierfür werden Gundelrebenblätter gesammelt, getrocknet und zu Pulver vermahlen.)


Verrühre Quark, Leinöl, Honig, Haferflocken mit einem Porzellanlöffel in einer Schüssel. Nun forme Kugerl und wälze sie im Gundelrebenpulver.


Ich wünsche Dir einen letzten sonnigen Spätsommertag an Maria Geburt.

Heute endet auch der "Frauendreißiger". Die Zeit des aktiven Frauenkräutersammelns.


Herzliche Grüße aus der alten Mühle


Deine Monika



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