Von der Freude an den Elementen

Mensch sein heißt für mich, mich vor allem dem Spiel mit den Elementen zu widmen. Dies ist stets mit ein wenig Magie verbunden. Das Erleben und Erfahren der Elemente durch das Tun, das Heilen im Tun, ist nicht planbar sondern geschieht einfach, wenn man sich dem Fluss der Dinge hingibt und ganz bewusst die Elemente in das alltägliche Leben integriert.



Und genau so entstand gestern bei Neumond am 13. März auch die Feuerstelle bei unserer alten Mühle. Die ganze Woche bahnte sich schon das Element Feuer an. Es klopfte an, aber noch war die Zeit nicht reif. Doch ab Mittwoch kam alles in Fluss. Unser lieber Aicher Hans brachte 8 wunderbare Baumstämme als "Sitz Di Nieder!" zu uns in den Hennergraben. 8 Baumstämme - einer für jedes Jahreskreisfest bilden nun den kreisrunden Raum, schenken die Geborgenheit, um im Kreis zu sitzen, zu singen, zu feiern und Redekreise zu leben. Danke an unseren lieben Hans, der trotz viel Arbeit, Schneefall und langer Anfahrt keinen Weg und keine Mühe scheute und uns drei Weiberleut unterstützte bei unserer Idee.

Gestern war es dann soweit.


Die Sonne zeigte sich, viel Arbeit war getan und die Zeit war reif.

Wir entzündeten das Räucherbündel, sangen das Feuerlied und unsere Kleinste, klein Klara räucherte uns ab, reinigte uns, bevor wir mit dem Bau der Feuergrube begonnen. Sie lernt seit sie auf der Welt ist, den Umgang mit den Elementen ganz natürlich.

Selbst entzündet sie schon die Räucherbündel, weiß, dass sie mit Blasen, also dem Element Luft, dem Feuer erst leben einhaucht und sie räuchert vom Fuß bis zum Kopf und singt herzhaft laut das Feuerlied unserer lieben Wildnisfreunde "Die Auenländer".



Helena und ich tüftelten wo nun der der Feuerkreis entstehen sollte, doch wie geführt zeigte sich auf der Wiese ein Kreis und beide sagten wir: Siehst Du das? Das ist die Größe der Feuerstelle.

Gemeinsam räucherten wir auch diesen Platz ab und baten die Erde darum, hier nun ihre Scholle aufbrechen zu dürfen um dem Feuer Raum zu geben.

Während ich grub, holten Helena, Klara und Roserl die nötigen Steine aus dem Bach. So ganz zufällig waren es 17 Steine. ;)

Auch jeder Stein wurde in den heilsamen Rauch des Räucherbündels gehalten und sodann jeder liebevoll an seinen neuen Platz gelegt.

Dann kam die genussvolle Arbeit. Die Feuergrube mit Lehm ausstreichen und eine Schale bilden. Klara unterstützte uns tatkräftig. Sie wusste sofort, dass wir zum Verstreichen Wasser brauchten und sie goss fleißig Wasser über Lehm und unsere Hände.

Gegen Abend war das Werk dann vollbracht. Das