top of page

Michaelitag - Michaelibrot

vor 1 Stunde
2 Min. Lesezeit

Ingredienzien

250 g Weizen feinst gemahlen und gesiebt

250 g Dinkel, feinst gemahlen und gesiebt

½ TL Honig                                                                                                                     

40 g Hefe 

200 g Sauerrahm

100 ml kaltes Wasser

30 g weiche Butter

Salz

1 Eigelb

Wie wird’s gemacht?

Aus den Zutaten einen Hefeteig herstellen. Mind. 30 Minuten gehen lassen. Nochmals durchkneten. Und nun wie im Kurs erlernt das Michaelibrot formen. Aus 4/5 des Teiges eine Flade formen und den Rest des Teiges in drei Teile teilen, ein Michaelischwert daraus flechten und auf die Flade legen. Mit Ei bestreichen und bei 180 Grad backen. Schmeckt herrlich zu Maronihonig.

Der Michaelitag ist am 29. September, der Tag an dem der Erzengel Michael verehrt wird bzw. wurde. Heute wird kaum mehr an diesem Tag bewusst Brauchtum gelebt. Gemeinsam mit dem Hl. Martin und dem Hl. Nikolaus bereitet er die Menschen auf die Weihnachtszeit vor. Zu Michaeli schlägt das Wetter meist um, die Blätter verfärben sich an den Bäumen und in vielen regt sich nun wieder die Sehnsucht nach Kerzenlicht und Kaminfeuer, nach warmen Suppen und gutem Brot. Der Mensch fühlt nun wieder, dass die Erde einatmet, sich zurückzieht und die Wesenskräfte der Natur sich in die Wurzeln einnisten. Der Michaelitag war immer ein Bauernfeiertag, ein Feiertag der armen Leute. Aber genau jene Menschen, die Bauern, welche das Land bearbeiten, die Samen säen, die Früchte und das Getreide ernten, genau sie wissen um den Jahreslauf, die Atmung der Erde und verstehen nach getaner körperlicher Arbeit auch dies geistig und seelisch mit sich zu verbinden. Der Michaelitag leitet die reinigende Zeit von September bis Dezember, der Geburt Christi, ein und leitet an zum nach Innengehen. So wie die Natur uns es im außen zeigt, so sollen wir dies im Innen fühlen, denken, leben.

Gutes Gelingen und gesegneten Tag!

Deine Monika



Kommentare


bottom of page