Winde wehn ...

winde wehn

zeiten, sie kommen

zeiten, sie vergehn

über die felder

streicht mit unsichtbarer hand

die göttin übers land

ihr blick gerichtet in die weite

ihr schritt stets im heute

ihr atem flüstert laut, mal leise

die ewig klingende weise

diese melodie, beinahe schon verstummt

in der menschen herzen

und überall wo das lied erklingt

leutet es, wie ein meer aus 1000 kerzen

mutterkraft aus tiefster quelle sprudelnd kommt empor

es wehen die winde wie nie zuvor

im wind liegt tief verborgen dieses lied

gibt acht, oh menschenkind,

sodass es weiterklingt.


monika rosenstatter