Hauseigenes JahresGartensalz
- Monika Rosenstatter
- vor 2 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Was gibt es Schöneres als den eigenen Garten?
Ein Garten aus dem man die Schätze holt für Nahrung, Wohlbefinden, Kosmetik und Heilmittel.
Heute möchte ich Dich erinnern an eine ganz einfache Art ein gutes Jahreskräutersalz für die ganze Familie zu machen.
Vielleicht kannst Du auch gemeinsam mit Deinen Kindern dieses Salz übers Jahr nun erzeugen.
Und vielleicht wären dies dann auch kleine persönliche Geschenke zu Weihnachten.
Wie wird's gemacht?
Immerwachsendes Jahressalz
Mein Lieblingssalz ist eine nun schon eingebürgerte Machart in meiner Hexenküche! Ich beherberge in meiner Küche einige schöne Keramikschüsseln. In meiner blauen Lieblingsschüssel setze ich immer mein Jahressalz an. Es ist immer wachsend, aber auch immer schwindend. Wie das geht? Oh das ist ganz einfach erklärt. Ich nehme die Schüssel und ich nehme gutes Salz. Und sobald die ersten pflückbaren Kräuter sprießen, beginne ich mit der Produktion. Täglich pflücke ich im Garten oder auf dem Spazierweg oder im Wald oder wo auch immer mir brauchbares Kraut begegnet ein bis zwei Blätter oder Blüten oder grab auch mal eine Wurzel. Dies schneide ich dann ganz, ganz fein. Dann mische ich sie unters Salz. Ich bedecke das frisch dazugegebene „Kräuterlei“ immer mit etwas Salz. Mit einem Tuch oder einem Teller decke ich die Schüssel ab, damit sie vor Getier geschützt ist. Täglich gebe ich wieder und wieder neues Grün dazu. Kontinuierlich trocknet das Kräutersalz und wird immer mehr. Regelmäßig zerreibe ich dann das getrocknete Salz zwischen den Händen und verwende natürlich beizeiten dann auch schon etwas davon zum täglichen Kochen. So wächst ein wirklich geniales Kräutersalz im Jahreslauf heran. Eine wahre Fülle. Probiere mal so Dein Kräutersalz zu bereiten. Es ist ein wunderbarer Reifungsprozess. Und du bleibst immer am Laufenden – am Tun!
Kinder erinnern sich daran, wie Mutter es machte. Dies beobachte ich immer wieder und das sind dann die Geschenke des Lebens. Die Kinder sind aus dem Haus und man beobachtet als Frau, wie sie so manche Dinge und Rezepte nachleben - weil sie es so in ihrer Kindheit gesehen und erlebt haben.

Im Alltagseintopf finden wir Nährendes und Lehrendes, gewürzt mit dem Salz der Emotionen.
Helga Schäferling, (*1957), deutsche Sozialpädagogin
Herzhafte Gärtnern mit Leib und Seele - 21. Mai 2026
Seminar in der alten Mühle
Der Garten ist mein Leben. Und das seit über 30 Jahren. Der Garten als Heilort, Rückzugsort, Lernort, mein Quell der Nahrung und der Schänheit, die Verbindung zur Natur.
Nichts lernte mir mehr als die Gartenarbeit über viele Jahrzehnte. Die besten erkenntnise für mein Leben schöpfte ich aus dem gärtnerischen Tun.
Man lernt die Zyklen anzuerkennen, man lernt Erfolge zu genießen, auch auf dem Teller, man lernt mit Verlusten umzugehen, weil die Natur nicht nur schön, sondern auch gnadenlos ist. Man muss mit.
Von Pflanzenkunde, bis Dünger und Gestaltungstechniken, aktivem Tun und dem SEINLassen wie es ist, von Gartendeko und der Kunst der Harmonie zwischen Mensch und Natur - all diesem begegnen wir an diesem Tag.
Willst Du mehr darüber lernen, wie ein Garten zu Quelle für Kraft und Nahrung, für Kräuter und ein biologisches Gleichgewicht im Innen wie im Außen führt, so kann ich Dir am
21. Mai 2026 von 10:00 - 16:30 Uhr mehr darüber erzählen, lernen und dir praktisch nahe bringen.
Mehr dazu unter diesem Link:
Ein Gärtner, der das Feld kultiviert, ist das wahre Selbst.
Gartengrüße aus der alten Mühle
Monika Rosenstatter






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