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Dankbarkeit, Segen und Freude am Sein

Nun ist es wieder ruhig und still im Mühlental. Die Mühlesommertage sind verklungen, die Bilder verblassen. Und doch zeichnen uns die vielen Begegnungen, Geschichten, Erlebnisse und Eindrücke immer ein Schmunzeln ins Gesicht, eine Träne über die Wange, ein Gefühl von Freude ins Herz.

Viele Kinder, Jugendliche, Omas und Opas, Mütter und Väter, Frauen und Männer fanden den Weg ins Mühlental und ließen sich mit unserer Mühlencrew auf die offenen und freien Räume ein, in denen enorm interessante co-kreative Aktionen entstehen durften. Manchmal war es am Morgen so, dass einige von der Crew zu mir kamen und sagte: "Monika, wir haben schon wieder eine neue Idee geboren... aus dem Moment heraus. Dürfen wir das machen?" Und eine Stunde später war das Projekt schon im Laufen, Kreide wurde gemörsert, mit Leinöl angerührt und eine riesige Leinwand von über 30m2 am Boden bemalen...


Unsere Mühlencrew war so groß, dass wir an einem Tisch nicht alle gemeinsam Frühstücken konnten... Wir machten es in Etappen:)


Ich saß unter der Fichte, da stieß unsere Christina Fee zu uns... und eröffnete uns spontan eine Fichtenmeditation zum Herzenstempel und wir erkannten das Wesen der Fichte. Aus dem Tipi klang an einem Tag wie aus dem Nichts plötzlich geniale Musik. Die Handpan von Sabine gesellte sich zum Gesang von Helena und Lisa - ein Pilotprojekt. Helena holte ein Puppenspiel aus ihrem Schoß, und Lisa reiste mit uns zu den Sternen. Aus dem Dachboden drang der Klang unserer neuen Mühlenband... sie tanzten und sangen die Emotionen... Wir standen am Salbentopf und kochten lila Mutsalbe, der Farbtopf quoll über und spuckte bunte Seidentücher aus, der Alchimist verwandelte Schafwolle in Medizin, Dank Christian durften viele Füßchen wieder mal die Erde berühren und das Licht der Welt erblicken, Raphael zauberte aus Knöterich viele Flöteriche mit den emsigen Teilnehmern, Angela filzte, dass die Seife nur so spritzte, unsere Margit kommunizierte mit den Pflanzen und hüllte alle in Klänge wie aus 1000 und einer Nacht, Anja machte Knoten, und Karoline löste am Gartenzaun die Knoten bei Sternengesprächen und Frauenkraft, unsere Hollerstritzi flitzte mit den Kindern durch das Mühlental und Jacob hielt und hielt den Raum für uns, unermüdlich, und spielte mit dem Feuer, was natürlich so manchen in seinen Bann zog. Martina führte uns in die Welt der schönen "Lettern" ein und es wurde geschrieben, dass die Buchstaben nur so lachten. Das Labyrinth schenkte uns tiefe Transformationen und ließ die Tränen fließen. tTäglich bekamen wir auch Besuch aus dem Waldcamp.. mal huschte Mona, die Künstlerin vorbei und verbrachte mit uns Zeit am Feuer, mal schwang Anian durch die Bäume und stärkte unser Team,... ein Kommen und Gehen.

Ja, wir alle miteinander haben nun an diesem uralten ehrwürdigen Platz wieder Geschichte geschrieben. Heilsame Geschichten, offen, ehrlich, friedlich und miteinander.



Am Sonntag begingen wir eine rituelle Grundsteinlegung. Freunde, Mitwirkende, Besucher und viel Familie legte den Grundstein für die "Gelebte Kreiskultur" an diesem Ort.

Es war sehr berührend und der Segen von oben fiel in Form von feinen Regentropfen auf uns hernieder.


Menschen - so bunt wie ein Regenbogen!


Eine liebe Freundin schrieb ein Brevier für diese Grundsteinlegung. Dies beschreibt genau das, was nun wachsen darf:

Mühlensommertage - Grundsteinlegung Juli 2021


Hier und heute trifft sich eine Menschengemeinschaft die weltfraulich, weltmännisch und weitherzig wie eine ausgebreitete Familie versucht mit der Welt zusammen zu wachsen.

Das Wirkliche soll geformt und ins Licht des Bewußtseins gehoben werden und zwar in Form eines meditativ-künstlerisch unmittelbar die Herzen ansprechenden Geistes-Lebens-Weg.

Auf diesem Grundstein soll sich das Leben einer Gesellschaft entwickeln, die nicht im theoretischen Sinne sondern im Tun unmittelbar objektives Erleben möglich macht.

Dies betrifft besonders die Kinder, ihre unverdorbenen reinen Seelen, die hier in dieser schönen Umgebung die Möglichkeit bekommen das zu lernen was sich zwischen den Menschen im irdischen Leben abspielt um unbefangen das was wir Mitgefühl nennen zu entwickeln, Mitgefühl zu allen Wesen und zur Natur.

So können wir heute sehen wie aus einer Ideensache eine Herzenssache wird, wenn Wollen und Können, praktischer Sinn und Zuverlässigkeit zusammenarbeiten.

Eine gemeinsame Mission ist aber nur dann möglich, wenn man sich selbst und seine Aufgaben kennt und den Anderen schätzen lernt, die Flamme kann von der Flamme nicht verzehrt werden.

Der Übergang vom Erdzeitalter in das Luftreich beginnt mit einem 2jährigen Zyklus von Venus und Mars im Löwen.

Männlein / Weiblein, es geht um die Energie und den Eros in allen Beziehungen. Eros steht auch dafür, was ist wertstiftend, lustbringend und die Sache voranbringend?

Was bringt uns also zusammen gut durch die nächsten Jahre?

In allen Arten von Begegnungen gibt es viele Lösungen wie Beziehungen funktionieren können und es ist dies die erste Löwephase im Luftzeitalter, sie kann uns sozusagen vorausschauend zeigen wie die nächsten 200 Jahre aussehen könnten wenn wir gemeinsam auf Basis unseres Naturells wirken können.

Was passt und was passt nicht und was kann ich zurücklassen?

Diese Grundsteinlegung markiert den Beginn eines neuen Zyklus, der den Weg der vielen Facetten der Möglichkeiten manifestiert!

Zeit im Sinne der Tat :-)


Das Leben ist ein Geschenk!


Helena und ich sind berührt von der großartigen Zusammenarbeit im Team, in den Kreisen und von der Hilfe, die von allen Seiten immer wieder kam - auch in Form von guten Kuchen und Desserts!


Mögen diese ersten Mühlensommertage noch lange ein Stück gelebtes Leben sein, das Herz erfüllend, die Sinne nährend und die Gemeinschaft pflegend!


Familie Rosenstatter, die Mühlencrew und die Mühle sind voller Herzensdank und Freude!

Danke auch an Helena, meine liebe Tochter, wir haben unsere Vision sichtbar gemacht und leben sie!


Ich persönlich werde mich nun für einige Zeit zurückziehen. Es ist Sommer und die Seele darf nun baumeln.

Ab September ist meine Praxis, das Mühlental in all seinen Facetten, der Kunst- und Werkladen, das Atelier, die Seminarräume und vieles mehr wieder geöffnet.


Ich wünsche Euch von Herzen einen sonnigen, stimmigen und zauberhaften Sommer. voller Farben, Blüten und vielen Geschichte - sie sind es die uns nähren und Lust aufs pure Leben machen!


Herzlichst eure Monika


PS: Im August gibt's noch Kindermühlensommertage von und mit Helena und Bettina. Nicht vergessen! Da bin ich dann wieder als Wildnisoma im Einsatz - im Hintergrund;)



414 Ansichten2 Kommentare

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2 comentarios


Dagmar Zettl
Dagmar Zettl
21 jul 2021

Und irgendwann bin i dann dort... Lass alles liegen und stehen, geh a zeitlang von dahoam furt.... ❤️So berührend beschrieben....! Ich freue mich für euch, dass eure Grundsteinlegung so herzerwärmend, gesegnet und beseelt war.... Da wäre ich gerne einmal als ein kleines Mosaiksteinchen dabei 😊Perhaps another time, why not? 🌈🌱🐌

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Contestando a

Liebe Dagmar, danke für Deine lieben Worte und wir freuen uns auf ein Kennenlernen! Herzlichst Monika, Helena und Klara

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