Wenn die Welt wankt ...

Nach zwei Jahren Pandemie wirft nun der Krieg seine Schatten auf die Welt. Viele Menschen sind müde nach den zwei vergangenen Jahren. Nun nimmt die Veränderung erst richtig Fahrt auf.

Es scheint, als würde der Kampf nicht enden wollen.

Jeder Mensch, es ist wie in den zwei vergangenen Jahren, geht in Resonanz. In der Pandemie war es schon so, dass viele Türen zu noch ungeöffneten Themen im ganz persönlichen Bereich sich auftaten. Manche erkannten die Chancen darin, manchen raubte es den letzten Nerv, die Existenz, jeglicher Halt wurde zerstört. Manche waren die großen Gewinner. Die Palette reicht von - bis.

Jetzt herrscht Krieg und die Welt steht irgendwie hilflos am Rande der humanitären Tragödie. Der Zeitenwandel ist das Ende des KaliYuga Zeitalters. Wer Göttin Kali kennt, weiß, dass sie die große Zerstörerin ist. Sie konfrontiert gnadenlos mit dem Tod, der Zerstörung. Und der Mensch ist ihrer Kraft hilflos ausgeliefert. Der Mensch kann nun tun was er kann. Jeder Einzelne kann sich dort einbringen wo es für ihn, für sie stimmig und möglich ist. Und doch braucht es die Hingabe und vor allem das Mitgefühl.

Möge jede/r nun sich dort einbringen wo es hilfreich ist. In Frieden, besonnen und ehrlich!

Heut ist Weltfrauentag - Macht und Ohnmacht haben sich auch hier immer die Hand gereicht.


Es ist ein Hin und Her und irgendwann

weiß man nicht mehr, wer ist wer?

Komm zu Dir und kehr ein!

Um des Friedens willen darf es sein.

Pflege Deinen Frieden tief in Dir,

das führt zu einem neuen Wir!



Göttin Kali ist nicht nur die Zerstörerin, sie ist auch die, die neues ermöglicht. Im hinduistischen Glauben steht sie auch als die Wunscherfüllerin zur Seite. Auf dem Bild hält sie einen abgeschlagenen Kopf in der Hand. Dies steht symbolisch für den Ego-Tod. Das Ego schlägt um sich in dieser Welt und wer sich selbst genau beobachtet, weiß, wie sich das gerade anfühlt. Von jedem einzelnen wird nun gefordert sich mit diesem innewohnenden Ego zu befassen. Wer genau hinspürt, erkennt, dass man täglich geführt wird, ja förmlich dazu aufgefordert wird, in sich vieles zu wandeln. Und wie sagt man in der Mundart? "Es wandelt mi ganz sche" - ja, es wandelt grad das gesamte Ganze.

Grüß Göttin!

Monika Rosenstatter