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Rutenzeit - biegsam wie eine Weide, herzhaft wie die Hasel und leicht wie die Birke

Es ist nun soweit. Der Jänner 2023 geht zu Ende.

Er hat noch einmal für Klarheit gesorgt.

Nun treten wir in die Qualität der 9 ein. Februar 2 + 2023= 9

Mit dem Schwung des Windes und der auflösenden Kraft der 9 darf nun vieles gehen und sich auflösen was in der alten Form ausgedient hat. Vor allem webt der Februar die Kraft der 2, die seit 2000 nun hereindrängt, nochmals mehr ein in all unser Bewusstsein und Sein.

Die 2 steht für Neptun, Wasser, Fühlen, die Hohe Priesterin, alle hellwahrnehmenden Fähigkeiten, die Visionsgabe, Intuition, Mystik,... Neptun zählt zu den geistigen Planeten und geht weit über unseren geistigen Horizont hinaus.

Der Februar, Lichtmess richtete seit jeher den Blick auf die schon in Warteposition stehenden Knospen. Sie möchten aufbrechen. Der richtige Zeitpunkt ist es, den sie natürlicherweise abwarten.

Und so fordern uns immer wieder auch die Narrenkraft, die Kraft der Flexibilität, in dieser Faschingszeit, in der wir uns auch befinden, auf, flexibel zu sein.

Begleitend bieten sich hier Weide, Hasel und Birke an. Drei Pionierpflanzen die seit Menschengedenken das Feld immer neu aufbereiten, sei es am Ende des winters oder nach Eiszeiten.

Jetzt ist es auch an der Zeit Ruten zu schneiden. Ruten für jene, die spürig sind und mit der Erde kommunizieren. Ich kenne eine alten Rutengeher. Er suchte am Tag bis zu 12 Brunnen. Jetzt hat er sein Werk niedergelegt. Wir haben uns lange ausgetauscht darüber. Sein Körper war inzwischen zu augelaugt und ich habe ihm geraten... er möge sein Handwerk nun weitergeben in der Familie. Seither erholt sein Körper sich wieder und das ist gut so.


Weidenruten und Haselruten eignen sich besonders gut für geomantische Zwecke. Die Birke schenkt uns Ruten um uns zu reinigen und uns an unsere innewohnende Kraft zu erinnern, Neues zu kreieren. Die unbändige Lebenskraft ist allen Dreien gemeinsam und lädt uns ein mit ihr anzubandeln. Rutenkraft, und diese auch zu fühlen und zu spüren ist archaisch und wie ich finde sehr geheimnisvoll.


Heut teile ich ein Gedicht zur Rutenkraft mit Euch und wünsche allen einen zauberhaften Jännerausklang.


Rutenkraft

Gewunden, geflochten, gewickelt und umgarnt.

Die drei Ruten - die drei Nornen - Parzen

Die drei Schicksalsgöttinnen werden sie genannt.

Zauberkreise wird diese Rute ziehn.

In das Mondlicht hat sie gesehen.

Für alle Wasser wird sie stehen.

Alle Wege finden

Tiefe Geheimnisse begründen.

Aus meiner tiefen Sehnsucht -

aus den Herzen meiner Ahnen,

sollen sie die Wege bahnen.

Führen zu der Kräfte Platz

über Schwellen

durch die Türen

über Stock und über Stein.

Schließe nun die Augen

bin heiter, froh, ganz flink und klein.

Hin und her husch ich durch all die Länder

wechsle meine Zaubergewänder

sprech' die Sprachen aller - ohne nur ein Wort

bin mal da und dann mal dort!

Ihr drei weisen Frauen helft mir

mich zurechtzufinden.

Werden - Sein und Überwinden.

Monika





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