Ich pflanze die Hoffnung

"Jedes Jahr im Herbst, wenn ich Blumenzwiebeln pflanze, ist es, als ob ich die Hoffnung auf einen neuen Frühling pflanzen würde. Wenn ich die Blumenzwiebeln in die Erde lege, dann ist es, als würde ich fest daran glauben, auch nächsten Frühling wieder erleben zu dürfen. Ich sehe vor meinem Auge schon die Tulpen blühen, die Narzissen tanzen und die Krokusse den Rasen erobern. In all ihren Farben. Möge mein Leben auch so bunt werden, denk ich mir dann und male mir den kommenden Frühling in den schönsten Farben aus."

Gärtnern ist immer wieder ein in Beziehung gehen mit dem Leben, ein tiefgründiges Graben in der Kiste von Lebensweisheiten und die Beziehung zu Mutter Erde und der Natur ist ein urheilige.

Voller Freude erwartet man als Gärnterin dann den Frühling. Manchmal träumte mir sogar schon von Tulpenwiesen und Narzissenteppichen. Das kommt dann, wenn ich ganz viel im Garten arbeite. Was gäbe es Schöneres, als von Blumen zu träumen.

Also ran an die Grabegabel, und den Frühling und die Hoffnung auf neue Blüten pflanzen.



Die bunten Blätter der Bäume decken dann die nackte Erde wieder zu

und alles geht in Winterruh!

Und wenn im Frühling die Sonne wieder lacht,

wird ein bunter Blütenreigen gemacht.

All die Farben erstrahlen dann im frischen Grün

das junge Leben lässt sich wieder sehen.


Herzlichst Eure Monika