Die Blütenessenz des echten Schneeglöckchens

Nun sind wir zwar schon im März angekommen, aber es wintert nochmals. Und im Garten stehen jetzt in großen Büscheln die echten Schneeglöckerl (Galanthus Nivalis) ihre Blüten zur Schau.

Vor vielen Jahren, war es genau jene Blütenessenz, hergestellt nach der Methode von Dr. Bach, die es mir angetan hat und ich braue sie jedes Jahr aufs Neue. Da sie einfach eine Blütenessenz ist, die Hoffnung gibt, das Licht am Ende des Tunnels erahnen lässt und nach einen langen Winter Leib und Seele stärkt.


Das Schneeglöckchen ersetzte in früheren Zeiten die Kerzen und wurde als „Lichtglöcklein“, „Blume der Reinigung“, ja als „Schöne Maid des Februars“ bezeichnet. Galanthus nivalis bedeutet auch „Milchblüte im Schnee“ (gala = Milch, anthos = Blüte, nivis = Schnee), diese Blüte kommt aus einer kleinen Zwiebel, die den Sommer über gut versteckt in der Erde ihre Kräfte für das kurze Intermezzo im Schnee sammelt.


In England trägt es auch den Namen „ Snowdrop“ und hier wird sich erzählt, dass ein Engel nach der Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies Schneeflocken in Blumen verwandelte, um anzukündigen, dass der Frühling bald käme.

Eine andere Legende erzählt, dass Gott, als er die Schöpfung vollendet hatte, zuletzt den Schnee schuf, ihm aber keine Farbe gab. So wanderte der Schnee von einer Blume zur anderen und bat sie, ihm doch etwas von der Farbe abzugeben. Aber keine erfüllte seinen Wunsch. Bis schließlich das Schneeglöckchen mitleidig sagte: „Wenn dir mein Mäntelchen gefällt, kannst du es gerne haben.“ Seitdem ist der Schnee weiß – und das Schneeglöckchen die einzige Blume, die er in seiner Nähe duldet und der er nichts zuleide tut.


Schneeglöckchen weiß,

einer Herzensblume gleich,

zeigst du uns den Weg durch Eis und Schnee

sagst dem Winter bald ade.

Jedem Herzen wohnt ein Feuer inne.

Oft ist es nur zu schwer zur Blüte zu gelangen

doch so viele vor uns

sind lange Wege gegangen.

Viele vor uns werden

Wege noch gehen

um im Jetzt die Schönheit zu sehen.

Monika Rosenstatter

Durch den kalten Schnee drängt es sein zartweißes Blütenglöckchen, im Inneren des Köpfchens ist eine Temperatur von ca. 20 Grad Celsius messbar, deshalb bricht sie auch Eis und Schnee, und begrüßt uns auf den ersten Spaziergängen durch die Wälder. Das Schneeglöckchen und die Essenz daraus, vermittelt uns wieder Hoffnung, Leichtigkeit, Dinge tun die Spaß machen, Neubeginn und Akzeptanz des Vergänglichen. Vor allem die Übergänge in eine andere Jahreszeit sind für viele Menschen oft mit Krankheiten verbunden. Bewusstes Erleben der Jahreszeitqualitäten erleichtert diese Übergänge. Man begreift das Leben als einen Zyklus von Entstehung, Vergehen und Neubeginn. Es sind die vielen kleinen „Abschiede“ im Leben, die es uns oft schwer machen, die es aber erst ermöglichen, dass Neues entsteht. Diese Botschaft übermittelt uns das Schneeglöckchen.



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