Der Duft der Erinnerung und ein Wickel für die Leber

Es gibt etwas in meinem Leben, was mich seit 25 Jahren begleitet. Seit der Zeit, in der ich mit meiner lieben Tochter schwanger ging. Es ist die Welt der Düfte, der Liebe zum eigenen Körper und dessen Pflege und die Verantwortung dafür. Ich war viele Jahre zuvor immer wieder schwer krank, bis ich beschloss mein Gefährt Körper selbst in die Hand zu nehmen und den Weg mit der Natur zu gehen. Ich wuzelte mich durch viele schwere Zeiten, arbeite sämtliche Themen auf, lernte sämtliche Ebenen einer Krankheit kennen und so lernte ich viel die Arbeit die ich nun mache.

Es war die Welt der Düfte, die mich fesseln sollte und bis dato nicht mehr loslassen sollte. Wie

gute, teure Weine hüte und pflege ich meine Öle. Ja, mein Lager erinnert echt an einen Weinkeller. 100e Öle tummeln sich in den alphabetisch geordneten Schachteln. Heimisch, orientalisch, rosig, blumig, harzig, herb, bitter,...

Manche reifen und werden von Jahr zu Jahr besser, manche, das wissen wir ja, sind leider nur von kurzer Haltbarkeit. Die wunderbar duftenden Zitrusöle sind von kurzer Dauer, hat man das Fläschchen einmal geöffnet. Jetzt ist wieder die Zeit gekommen, um ein Fläschchen Limette vom Feinsten zu öffnen.

Es ist Aschermittwoch, und so manche Leber wird sich wohl freuen über einen pflegenden Leberwickel. Sei es ein zu hoher Alkoholkonsum, eine ungesunde Lebensart, zur Unterstützung einer Fastenkur oder... Ja, so manchem ist ja doch eine Laus über die Leber gelaufen. Und das "Grantige und der Groll" sind Gift für die Leber und auch unserer Galle.

Es gibt eine besonders einfache Art einen pflegenden Leberwickel zu bereiten. Nämlich die der Ölwickels. Noch dazu duftet es fein.


Leberwickelöl:

100 ml Olivenöl

15 Tropfen Limettenöl

15 Tropfen Karottensamenöl

15 Tropfen Rosmarinöl Typ Verbenon