Wermutstropfen

Wermutstropfen. Diesen könnten wir nun gut gebrauchen in dieser sehr bewegten Zeit. Als Kräuterfrau konnte ich nun schon einiges an Erfahrung sammeln, was die Begleitung von C-Patienten anbelangt. Nach fast zwei Jahren beobachten, vor allem auch den Verlauf der Krankheit, zeigen sich natürlich so bestimmte Muster und Verläufe.

Ich möchte Euch heute nochmals erinnern an die lungenstärkende Wirkung vom Wermut. Der Wermut ist ein wahrlich geniales Kraut, wenn es um die Lungenkraft geht. Das Wermutöl, nach dem Rezept von Hildegard von Bingen, mag einfach wirken, und doch ist es genial unterstützend, vor allem wenn ab dem 6., 7. Tag der Coronaerkrankung. Am 7. Tag kommt meist eine kleine Heilkrise, die sich gerne zu einer größeren auswächst. Der Husten verstärkt sich, Müdigkeit nimmt zu und nach anfänglicher Besserung, gehts wieder bergab.

Es wäre sehr anzuraten hier den gesamten Brustbereich, vorne wie am Rücken zusätzlich zu stärken mit Wermutöl.

Natürlich ist es förderlich, wenn man bereits bei ersten Anzeichen, die Einreibung des Brustbererichs tätigt, um schon vorzubeugen.

Es ist grad einfach so, dass vor lauter Panik und Chaos und Angst, die Menschen auf die Kräuterheilmittel, von denen wir jahrelang gelernt haben, vergessen oder als zu minder einschätzen. Das ist einfach schade.

Grabt Euer Wissen bitte wieder aus. Und es ist WURST ob geimpft oder ungeimpft - das C macht eh vor keinem Halt. Es unterscheidet nicht!!!! Es zeigt es uns vor. C sagt: Ich habe alle lieb! - und schon schnappt es wieder zu. Stärkt das Immunsystem, klärt Gedanken, Körper und Geist! Ebenso die Räume in denen ihr wohnt und arbeitet. Räuchern, ätherische Öle.

Tägliche Körperölungen z..b mit dem Salböl der Evangelisten von Nuhrovia - das ist sehr empfehlenswert, auch als Begleitung während Corona, stärken den Körper und seine Ebenen.

Es gibt noch viele Mittelchen - doch jeder Mensch braucht auch bei C so seine ganz eigenen Mittelchen. Fühlt Euch ein, spürt, welches Kraut euch ruft, usw...


Nun zum Wermutstropfen:


Auf dem Foto sehen wir eine silbrige Schönheit, die sehr bitter ist. Wie so oft in letzter Zeit, in den vielen Jahren, tauche ich wieder in die Hildegardmedizin ein. Und da der Winter sehr mild war, hat auch diese silbrige Schönheit im Garten sozusagen "Immergrün" durchgehalten. Ich spreche vom bitteren Wermut. Im Herbst habe ich nicht alle Stängel erwischt beim Rückschnitt und bei der Ernte. In einem Eck des Gartens, eher ein geschütztes, habe ich nun wunderschönen Wermut. Und irgendwie passt es gerade zur aktuellen Zeit. Denn Hildegard v. Bingen hat uns ja auch zu dieser Pflanze ein einfaches Rezept hinterlassen. Als unsere Kinder klein waren, und natürlich auch Husten, Bronchitis oder Erkältungen hatten, war das Wermutöl nach Hildegard immer griffbereit.



Dem Wermut wohnt so viel Feuer und Wärme inne, dass er uns einhüllt in wohlige Wärme, wenn es uns zu kalt wurde. Diese Wärme treibt die Schleime aus und mildert den Husten.


Es genügt ja schon, wenn Du nur ein Blatt Wermut abpflückst und zwischen Deinen Fingern zerreibst und daran riechst. Dieser unvergleichliche Duft. Ein Blättchen liegt gerade neben mir, während ich schreibe. Daraus koche ich mir heute noch Tee. Wermut ist seit der Antike bekannt und seine Kräfte fließen ihm zu von der Göttin Artemis. Sie schenkt uns durch ihn Mut und Kamfgeist, Schutz vor Krankheiten und schlechten Einflüssen. Artemis ist eine Jägerin, eine weise Kämpferin. In Ägypten war der Wermut der Fruchtbarkeitsgöttin Bastet geweiht. Die ägyptische Katzengöttin Bastet wacht über Fruchtbarkeit und Schwangerschaft. Wurde Wermut doch seit jeher unterstützend bei Menstruation aber auch als Abortivum (Abtreibungskraut) verwendet - sehen wir wie vielseitig Wermut ist, doch man muss achtsam sein, im Umgang mit ihm. Also bitte nicht für Schwangere verwenden. Wermut wirkt abtreibend. Der berühmte "Wermutstropfen" - ein altes Sprichwort - erzählt auch von seiner