Wenn ein Ort zu neuem Leben erwacht

„Vieles aus alten Zeiten und alten Tagen erstrahlt nun in neuem Kleid. Das alte darf sich verwandeln und es darf in unserer Mühle ganz sanft neu geboren werden! Es geht leicht, leise und geschieht einfach, wenn man sich ganz und gar dem Fluss der Dinge hingibt. Es sind immer die richtigen Menschen am richtigen Ort und die Natur schenkt den nötigen Raum!"

Frühlingserwachen in der alten Mühle.


Vielleicht hätte manch anderer das alte alter Marterl entfernt. Schief, verrostet, gezeichnet von den Zeichen der Zeit. Ich habe es nun wochenlang umkreist und ihm nun einen würdigen Rahmen geschenkt, ein Lichtlein und eine Wasserschale ins neue Fundament aus Bachsteinen gewebt. Duftveilchen und Pfingstrosen waren noch da, wurzelten bereits. Ein Kranz aus Waldreben Moos und Efeu lädt ein zum Innehalten und Ankommen. Amethyste und duftender Rauch umspielen das alte schiefe Kreuz. Ein Stück neu eingehauchtes Leben begrüßt nun den Menschen der diesen Weg geht.






Das Marterl steht vor einem uralten Walnussbaum mit einem alten Astloch. Früher stellte man in so alte Astlöcher oft Marienfiguren. Ich glaube, das werde ich wohl auch machen. Da muss ich jetzt tüfteln, welche Madonna diesen Ort beziehen darf.