Von Mairegen und Vogelmierensalbe

Es ist Mai und es regnet öfters udn es ist empfindlich kalt für diese Jahreszeit. Alles neu macht der Mai und ich bin immer ganz entzückt, wenn ich durch Wälder gehe oder auch fahre, welches frisch lebendige Grün die Bäume nun treiben.



Gestern bin ich erst sehr spät in die Mühle gefahren, weil ich meine Garten am Wiesenberg zuerst zerliebte und pflegte, und dann zog mich aber die Vogelmiere hinunter in das Oichtental. Ich sah mich schon Vogelmierensalbe am Feuer kochen. Und so war es dann auch. Natürlich begann es zu regen, genau in dem Moment als ich das Feuer eröffnete. Das sollte mich nicht weiter stören. Mit birkenrinde brennt das Feuer auch im Regen, ich sammelte die Vogelmiere, legte sie ins Öl, und es brodelte vor sich hin.


Die Vogelmiere ist ein so feines, zartes Gewächs. Und die Salbe ist besonders für Kinder und ihre zart besaitete Haut geeignet. Für Kinder koche ich sie mit Jojobaöl, Macadamianussöl und Rosenwachs und Bienenwachs. Und je nachdem, was da Kinderl hat noch braucht. Das gestaltet sich immer wieder anders.












Im Hintergrund blühen die Kirschbäume und Traubenkirschen auf und mein Pipi-Langstrumpf-Gen hat mich dann noch lange im Garten werkeln lassen, im Regen. Die Haare waren tropfnass, aber das macht die Haare ja bekanntlich schön und geschmeidig. Mairegenkur! Ein Meer aus Engelwurzen hab ich gepflanzt. Mit Maultrommelklang und Obertongesang ist meine "Maiandacht" ausgeklungen.