Lichtmesszeit- Lichtmesszauber

Der Jänner neigt sich dem Ende entgegen, mit ihm die Wintertage. Der Regen hat die Schneedecke weggeschwemmt und schon lugen die Schneeglöckchen heiter aus der Erde hervor. Das Schneeglöckchen zählt zu den traditionellen Lichtmessblumen. Wird es auch Marienglöckchen genannt und es schmückt nun in ihrer grün-weißen Einfachheit duftend die Altäre.

Ich liebe es zu dekorieren. Denn es sollte im Aussen sichtbar sein, was sich schon in der Jahresqualität abspielt, vor allem für Kinder ist das sehr wichtig. Einfach sollte die Dekoration sein... nicht gekünstelt. Der Tisch im Wohnzimmer ist mit Faschingsgirlanden geschmückt und vielen, vielen Confetti - auch dieses Bunt, Kunterbunt, symbolisiert die Rückkehr der bunten Frühlingspracht.

Birkenzweige, zartes, grünes Glas und weiße Bänder schmücken so manchen Winkel in Garten und Haus. Das Tannengrün im Marienwinkel wird nun durch Birkenzweige und Hasel-Äste ersetzt, die Kerze sind nun weiß. Die Bastlerinnen unter Euch verzieren sie mit frischen Knospen von Bäumen und Sträuchern von ihrem Kraftbaum, und mit Bienenwachs.

Zu Lichtmess wird der Kerzenbedarf fürs Jahr gesichtet und eingeholt, geweiht, gesegnet und das Licht, das Feuer geehrt.



In der Küche köchelt schon bald die Erbsensuppe... eine traditionelle Speise zu Lichtmess und der Herd in der Küche, wo das Herdfeuer brutzelt, (auch jedes Ceranfeld, jeder E-Herd,....) wird auf Hochglanz gebracht. Denn der Herd und das Herdfeuer in der Küche haben besonderen Stellenwert in der Lichtmesszeit. Göttin Hestia (griechisch), Vesta (römisch), eine der