“Dornröschen”

Fermentierter Brombeerblättertee



Dieser Tee hat ein besonderes Aroma. Zum Frühstück, als Grundlage für selbstgebrauten Eistee, als Schwarztee- Ersatz, als Grundlage für viele verschiedene Teemischungen.

Es werden frische junge Brombeerblätter bei sonnigem, trockenem Wetter gepflückt und auf einem netten Baumwoll- oder Leinentuch im Schatten ausgebreitet. Sind die Blätter einige Stunden angetrocknet, so werden sie mit der Schere in Streifen geschnitten. Mit Wasser besprühen und mit dem Nudelholz walken, so dass alle Blätter halbwegs gleichmäßig feucht sind. Nicht zu nass!!! Nun werden einige Zitronenschalenzesten auf den feuchten Blättern verteilt und alles mit dem Tuch gut eingerollt. Dieses Packerl wird nun in ein Plastiksackerl gegeben, gut verschlossen und für ca 2 – 3 Tage an einen heißen, sonnigen Platz liegen gelassen. Nun geschieht die Gärung – das Fermentieren. Nach den 2 – 3 Tagen das Packerl öffnen und die gesamte Mischung trocknen lassen. Nun können verschiedene getrocknete Blüten dazugemischt werden, um eine besonderes Aroma zu erzielen. Herrlich schmecken Rosenblüten, Ringelblumenblüten, Malvenblüten, ebenso aber auch Pfefferminzblätter, Ananassalbei oder Lavendelblüten. Hier kann sich die Kräuterteehexe richtig austoben und die beste Geschmacksvariante herausfinden. Der Tee kann abgekühlt auch als Eisteeersatz verwendet werden. Dies er Tee war früher der Schwarztee der armen Leute. Meine Tochter bereitet wöchentlich Kräuterkombucha, verwendet aber auch zusätzlich zu den verschiedenen Kräutertees immer eine Prise dieses fermentierten Tees – es fördert das Pilzwachstum.



Fermentierte Lebensmittel haben einen Verdauungsgang bereits hinter sich, deshalb sind sie für unseren Körper sehr wertvoll. Weniger Energie muss aufgewendet werden um die Nährstoffe aufzunehmen.

Monika Rosenstatter

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