Razz-Fazz Knöterich-Snack

Da bin ich wieder auf dieses Feld mit Japanischem Staudenknöterich (Fallopia japonica) gestoßen. Und er fasziniert mich seit Jahren. Wird er doch so verwunschen und verteufelt und ist er doch so schön. Und so sammelte ich die abgestorbenen Rohre um Salbentiegel daraus zu schnitzen. Vielleicht entsteht auch eine Flöte. Und dann habe ich ganz an die Wurzeln gegraben, soll doch eine schützende Tinktur daraus entstehen. Und an den mächtigen Wurzeln waren da die kleinen Sprosstriebe. Zart, rosa, hellgrün. Und die sammelte ich für mein Abendessen. Und auch die kleineren Stängel. Fürs Essen muss man wirklich bei den ganz jungen Trieben bleiben, sonst schmeckts nicht.

Der Staudenknöterich ist ein äußerst lebensverlängerndes Kraut, reinigt da Blut, und kann noch vieles mehr. Auch bei Rheuma udn Fieber wird er eingesetzt, er wirkt aber auch sehr stabilisierend.

Nun aber kurz mein Rezept.

Die kleinen Sprosse und Triebe werden in leichtem Essigwasser für 3 - 5 Minuten geköchelt. Dann abgeseiht und in Butter geschwenkt. Kräutersalz drüber und genießen.

seht ihr die kleinen Triebe? Das findet man zu Hauf. Und ich sag ja immer: Unkraut muss man nicht vernichten, man kann es essen oder in kleinen Schlucken trinken - als Tee... oder Medizin daraus bereiten!

Die Blätter des Knöterichs können in der Wildnis und auch so auf Wunden gelegt werden, sie wirken entzündungshemmend und wundheilend. Das Kraut sollte man wieder erforschen und erkunden, und nicht verteufeln!! Annehmen nenne ich das auch:)))

Monika Rosenstatter

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