Kräutertoastbrote im grünen Naturpapier

Bei uns gibt es Kräutertoast. Eine beliebte Variante des Schinken-Käsetoasts in abgewandelter Form. Ich nehme dafür einfach zwei Schwarzbrotscheiben, bestreiche sie mit Butter. Dazwischen kommt Käse, 1 getrocknete in Olivenöl eingelegte Tomate, dann kommen einige ganze frisch gepflückte Brennnesselblätter drauf, dann wieder eine schicht Käse und die zweite Brothälfte. Dies kommt in den Toaster. Oh das schmeckt sehr lecker, ist einfach und sieht toll aus. Anstatt der Brennnesseln können von der Schafgarbe bis hin zu Taubenkropfleimkraut, Vogelmiere, Giersch, Gundermann, Kohldisteln, Knöteriche, Lindenblätter,... die Füllung ergänzen. Auch kalt können diese leckeren grünen Toastbrote verspeist werden. Nimmst Du sie als Jause mit, so wickle sie in die Blätter des großen Ampfers. Er eignet sich besonders als natürliches Jausenwrap. Er hält die Brote frisch und er hält auch Ungeziefer fern. Ebenso kann man die Blätter der "Strumpfn" wie sie auch heißen, zum Einwickeln von Käse, Frisschkäse, Gemüse und Obst verwenden. Auch im Kühlschrank anstatt Alufolie oder Frischhaltefolie aus Plastik.

Melissenpaste

Viele Menschen haben das Essen verlernt. Sie können nur noch schlucken.

Paul Bocuse

Die Zeit des Bärlauchpestos ist im Juni vorüber. Nun wachsen und viele Kräuter entgegen, die sich ebenso für Pesto aber für Kräuterpasten eignen. Der erste Schnitt vieler Kräuter vor der Blüte ist im Juni fällig. Mit dem Tiefkühlen habe ich so meine Probleme, also bereite ich Kräuterpasten, welche ohne kühlung halten.

Grundrezept

100 g Kräuter feinst gehackt (In diesem Fall Zitronenmelisse)

30 – 40 g Salz

100 g Olivenöl, Haselnussöl, Mohnöl, Walnussöl, …

Für die Pasten können alle Kräuter verwendet werden. Durch den hohen Salz- und Ölgehalt sind die Pasten in Gläsern lange haltbar. Die Pasten werden zum Würzen von Speisen verwendet. Schon ein kleiner Löffel genügt und die besondere Note des Sommers wird jedem Gericht verliehen. Oder man würzt Kräuterbutter, Soßen, Dips, … damit. Und es ist eine einfache Art der Konservierung, wenn einem die Kräuter über den Kopf wachsen. Alle Zutaten werden im Mörser oder im Mixer feinst vermahlen, in saubere Gläser gefüllt und beschriftet. Die Zitronenmelissepaste liebe ich besonders dann auch im Winter. Sie verfeinert schon mit 1 Löfferl jegliche Speisen mit ihrer frischen zitronigen Note.

Fenchelkrautpaste – Das Grün des Fenchels ergänzt gekonnt Fischgerichte, Pasta und Getreidegerichte.

Minzpaste – Diese kann anstatt mit Salz mit Zucker und Haselnussöl gerührt werden. Passt hervorragend zu Eis.

Bohnenkrautpaste – Super zu Bohnengerichten, Eintöpfen und auch Linsen aller Art. Zu Lamm und Wild.

Süssdoldenpaste - Dieser Doldenblütler ist unverwüstlich und schenkt mit seinem leichten Anisgeschmack die herkömmlichste Paste. Für viele Gerichte verwendbar – denen man einmal eine etwas andere Note verleihen will.

Spitzwegerichpaste - Bei der Berührung mit warmen Speisen entwickelt sich das zarte Steinpilzaroma das der Wegerich verbirgt.

Liebstöckelpaste –Nicht nur als Suppenwürze, sondern auch ein guter Brotaufstrich, je nach Salzmenge. Bereichert alles Suppen und auch Nudelgerichte.

Majoran- oder Oreganopaste –Super für Kartoffel- und Geflügelgerichte, Suppen und natürlich Pizza! Auch für unsere Tapas.

Zitronenmelissenpaste – Sehr lecker zu Salatdressings, Fisch und Maisgerichten.

Petersilienpaste –Die Vitamin C Bombe! Passt überall dazu.

Rosmarinpaste – Der Hauch vom Süden. Passt zu vielen Fleisch und Pastagerichten. Nur die feinen Nadeln verwenden.

Salbeipaste – Junge zarte Blätter verwenden. Besonders für die italienische Küche geeignet und zu Kalbfleisch, Grillgerichten und Kartoffeln.

Monika Rosenstatter

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