Ich liebe rote Bete. Als Kind konnte man mich damit jagen, aber heute ist sie eine meiner Lieblingsknollen. Erdig, verwurzelnd, voll von rotem Farbstoff, nährend und erdend und doch Wasser in sich tragend. Perfekt ausgeglichen in der Signatur. Die Blätter in den Komplementärfarben rot und grün erscheinend, zeigt sie uns wie blutbildend sie ist. Sie stärkt auch unsere Milz, besonders Suppen daraus. Die Milz will regelmäßiges Essen, verlangt gutes Kauen der Nahrung, gut gekochte und gedünstete Speisen, Pausen zwischen den Mahlzeiten, zimmerwarme Getränke zwischen den Mahlzeiten,... Die Milz verlangt ein geordnetes Leben und einen würdigen Umgang mit dem Körper. Zu viele Menschen schwächen ihre Milz heutzutage mit unregelmäßigen Lebensrhythmen.

Rote Bete Kraftsuppe

1 Zwiebel feingehackt

1 Apfel klein gewürfelt

1 Quitte klein gewürfelt

750 g rote Bete klein gewürfelt oder geraspelt

3 EL Maronimehl

1,5 - 2 Liter Wasser

Salz, Galgant

Obers zum verfeinern

einige gekochte Maroni

1 Minzblättchen

Die Zwiebel, den Apfel und die Quitte in einem Topf mit 1 EL Ghee andünsten. Rote Bete zugeben. Mit Maronimehl stauben und mit dem Wasser auffüllen. Köcheln lassen, bis alles gut weich ist, pürieren und mit Salz und Galgant würzen, mit Obers verfeinern. Mit gekochten Maroni und einem Sahnehäubchen anrichten. Ein frisches Minzblatt - so der Garten noch hergibt - als grünen Hingucker.

Guten Appetit!

Monika Rosenstatter

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