Quittenhonig "Kraft der Fülle"

Es war eigentlich ein Zufallsprodukt. Es sollte etwas ganz anderes entstehen. Wie so oft im Leben sind solche "Zufälle" von großem Wert. In meiner Fülle an Quitten suchte ich nach Ideen und probierte und studierte die verschiedensten Zubereitungen. So probierte ich Quittenzucker. Ich stellte mir vor einen feinen Zucker zu gewinnen, der nach Quitten duftet und zauberhaft zu Dessserts und Käse schmeckt.

Also schnipselte ich die Quitten in ganz kleine Stückerl, was bei Quitten ja ziemlich viel Arbeit ist. Ich schichtete die Stückerl abwechselnd mit Zucker. Ganz ähnlich wie ich es bei Fichtensalz mache. Quitten sind ja so trocken, da wird nicht viel saft rausgehen,... dachte ich mir. Bereits nach einem Tag stand ich vor einer ganz anderen Tatsache. Die Quittenstücke versanken in einer Art Sirup. Der Zucker (Österreichischer Zuckerrübenzucker) und löste den Saft aus den Quittenstückerln und es war herrlichster Sirup geworden. Kein Wasser, kein Gewürz. Ich löffelte wie wild - so gut schmeckte dieses Zucker-Quittengemisch. Das ganz lies ich im Glas für 14 Tage ziehen. es entwickelte sich von Tag zu Tag mehr Saft. Kräftig geschüttelt wurde die Zufallszubereitung täglich, auch täglich davon gekostet. Nun habe ich einfach alles abfiltriert und in Gläser gefüllt. Ich nenne dieses Säftle nun "Quittenhonig". Wir süßen damit Joghurt, unseren Früchtepunsch, ich gieße ihn über Qeichkäse, nehme ihn am Morgen als Tonikum und freue mich. Kein Strom, kein Aufwand,... nichts. Einfach so gemacht hat es die Natur.

Und wenn ihr mich fragt, ob das mit Äpfeln auch geht? Ich weiß es nicht - probieren. Aber ich glaube die Quitten sind schon etwas Besonderes. Und deshalb verleihe ich ihr das Symobl der dreifachen Göttin.

Monika Rosenstatter

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