Es ist wie beim Kochen. Gewisse Rezepte sollte man im Kopf haben. Man sollte nicht nachschlagen müssen und noch besser ist es, wenn man nicht einmal eine Waage braucht. Natürlich schreibe ich Dir fürs Erste einmal das Grundrezept auf, aber ich gebe Dir auch einen Tipp, wie du ohne Waage auskommst, und z. b. in der Wildnis am Lagerfeuer eine Salbe kochst.


Für die Wundsalbe „Alles wird gut!“ schenken uns Schafgarbe, Rose, Frauenmantel und Spitzwegerich ihre heilsamen Kräfte. Die Schafgarbe und der Spitzwegerich zählen zu den pflanzlichen Antibiotika. Sie haben Inhaltsstoffe, die die Wundheilung fördern, antibakteriell, entzündungshemmend und vor allem heilsam sind. Im Spitzwegerich finden wir z. b. das Aucubin, in der Schafgarbe finden Achillicin und Matricin. Vom Spitzwegerich wird gesagt, er heile die Wunden wie mit einem goldenen Faden, die Schafgarbe heißt über Soldaten- oder Beilhiebkraut, was auf ihre wundheilende und blutstillende Wirkung hinweist. Aber wir auch die Rosenblüten kochen in der Salbe und verbinden alles Zutaten zu einem homogenen Ganzen. Die Rose als Pflanze der Venus, welche alle Heilmittel für den Menschen aufschließt, nebenbei auch noch antibakteriell und entzündungshemmend, kühlend und beruhigend sich einbringt. Und um den Reigen der Vier zu schließen wollen wir auch die äußerst gerbstoffhaltige Frauenmantelpflanze in die Salbe einladen. Gerbstoffe wirken zusammenziehend, fäulniswidrig, wundheilungsfördernd, entzündungshemmend,… Der Frauenmantel als Kraut der Alchemisten, das Kraut das Himmel und Erde verbindet, wird dabei helfen, bei Verletzungen, Wunden und in Unordnung geratene Materie und Energie in die rechte Ordnung zu bringen. All die frischen Kräuter werden in gutem Olivenöl gekocht. Traditionell wurde immer Olivenöl seit Generationen verwendet. Es ist die Grundsubstanz, die schon unsere Ahnen verwendeten, neben den wertvollen Tierfetten natürlich. Um dem ganzen Konsistenz zu geben fügen wir dem Kräutermazerat Bienenwachs zu. Das Wachs der Bienen dient aber nicht nur als Konsistenzgeber, sondern auch als Ordnungsträger. Die Wabe weißt die Form eines Sechseckes auf. Die Sechs ist die verkannte Neun… und die Lebensenergie. Es gibt viele Salbenrührlieder, die beim Rühren gesungen werden, man kann beten, die Salbe besprechen oder auch einfach mit einer heilbringenden Affirmation beschriften. „Alles wird gut“.

Wundsalbe – Alles wird gut!

Zutaten:

100 ml Bioolivenöl

Ca. 10 frische Schafgarbenblüten mit etwas Kraut

1 – 2 Blatt Spitzwegerich

1 – 2 Blatt Frauenmantelkraut womöglich sogar eine Blüte

Blüten einer Rose

1 TL Weingeist

10 g Bienenwachs – Bio

Evtl. ½ TL Honig ganz zum Schluss unterrühren



Die frischen Kräuter werden bei Sonnenschein gepflückt. Achtsam werden sie zerkleinert mit den Händen und für kurze Zeit in der Hand angewärmt, bevor sie in das Glas kommen. Die zerkleinerten Kräuter werden mit dem Weingeist oder auch mit einem guten Obstler oder vorrätigen Schnaps durchgemischt. Einen Holzstab verwenden. Mit Öl nun aufgießen. Das Glas mit dem Öl und den Kräutern wird im Wasserbad für mind. 3 Stunden, bis zu drei Tage warm ausgezogen. Es sollte nicht kochen, sondern ganz sanft köcheln. Durch reinste Seide wird das Kräuteröl gefiltert. Nun wird das Bienenwachs im Öl (Wasserbad) geschmolzen. Ein Kunstgriff wäre, wenn die Salbe dann fast erkaltet ist, mit viel Geduld den Honig unterzurühren. Das erhöht die Wirksamkeit der Salbe. In Tiegel abfüllen, beschriften und die Affirmation „Alles wird gut“ in die Salbe mit ganzem Herzen geben. Die Salbe wird sozusagen besprochen. Bitte auch die Zutaten und Kräuter um ihre ganze Kraft für die Wundheilung. Und danke auch dafür.

Nachdem du der Salbe in Deinen Händen ganz viel Kraft gegeben hast, sagst Du 3x – Dauerhaft versiegelt, dauerhaft versiegelt, dauerhaft versiegelt!



Diese Salben wirken um ein vielfache kräftiger!



Aus der Volksmedizin: „In jedem Bauernhaus hatte die Hausmutter früher das Honigpflaster zur Hand, wenn hartnäckige Geschwüre nicht abheilen wollten. „Und wenn sich der Arzt nicht mehr zu helfen weiß, dann weiß ich immer noch etwas“, sagte eine betagte Bäuerin. Kam mit einem sauberen Leinenfleckerl, strich Honig darüber, glättete es mit dem Messer und brachte das Pflaster auf einer alten Wunde des Knechtes an, die nicht heilen wollte, wie ein Vulkankrater aussah und einem schon Angst wurde, wenn man nur hinblickte – In wenigen Tagen war alles verändert.

Wundsalbe – Alles wird gut!