Wenn Monika etwas sagen will....

 

Donnerstag 14.11.2019

Kinder wie die Zeit vergeht. so sagt man doch, oder? Ja... damals als Kind mischte ich mit meiner Freundin schon Wiesenkräutersalate. Weißt noch Heidi? Damals als Kind streifte ich durch Wald und Wiese und es war mein Zauberland. Meine liebsten Tieren waren die Feuersalamander. Welche ich immer nach Hause trug und dann bestaunte. Ich baute in Gläsern und Untersetzern kleine Landschaften aus Moos und Wälder... da träumte ich mich hinein... Oh wenn die zu leben begonnen haben... dann wars immer ganz besonders.. so Wasserflöhe hüpften dann herum... und Mama schielte mit den Augen. Tja.. was macht da Mädchen da.

Dann der erste Garten mit 19 Jahren. Nach jahrelangem Malen udn Musizieren. Die ersten Kurse udn Seminare. Damals in Biogärntern und bei Efigenia - die ersten Kontakte zu Schmananismus.

Mit 22 dann das erste Kind. Helena. Und so wuchs das Interesse an allem was gesund ist und macht. und so gings weiter udn weiter. Und dann sagten die Frauen plötzlich: Kannst uns das auch lernen?Damals wars der Weg mit meinen Kindern.. die Schulklassen kamen in den Garten, wir machten Ausflüge in Wälder, ins Moorbad zu Beate... ich merkte... das Weitergeben von Naturwissen macht Freude.

Und dann die ersten Minikurse in meiner Küche. Und dann... ja dann machte mir mein damals 11 Jahre alter Sohn meine homepage. Sie ist dieselbe wie am 1. Tag. Nicht modern. Kein Blog. Vöölig Hausfrauenstyle... Und wenn auch manche mich drauf ansprechen, dass das nicht ihr Ding ist, sie nichts finden... Es ist wie in einem Haushalt... dann muss man halt suchen. Ich ändere meine hoempage bewusst nicht, habe ich mal probiert.. udn dann haben alle gerufen: Bitte lass die alte homepage.

Und gut ists. So sieht man auch mein Wachstum - odeer meine Veränderung. Da sind Artikel drin, die ich damals ganz am beginn geschrieben habe. Es ist schön... noch den Samen erspüren zu können.

Ich bin zufrieden. Ganz so wie es ist. Und jetzt?

Jetzt habe ich im Oktober echt 10 Jahre Kräuterquell am Wiesenberg gefeiert. Mit mir. Ja. Ganz allein mit mir. 10 Jahre. Teilweise harte Arbeit, Durchhalten, dran glauben.. ich hatte mal eine Vision... und die habe ich noch immer vor Augen... immer dann, wenn ich glaube... jetzt schmeißt alles hin. Denn es ist nicht immer einfach gewesen. Kurse, Seminare, schreiben im Hexenkalender, Familie, Arbeiten in unserer Firma, Frau vom Chef sein;), das große Haus und den großen Garten bestellen, sich selbst genügen und die Seele noch mitkommen lassen, selbstbei Gesundheit bleiben, die Kinder durch die Pubertät begleiten,... und dann noch die Praxis... die sich vor einigen Jahren dazugesellte. Und diese Arbeit ist mir eine der liebsten geworden. Menschen begleiten. Sie wachsen zu sehen.

Und das Wichtigste war mir immer:

halte die Balance! Lehre nichts, was du nicht selbst lebst. Und darum habe ich auch Nein sagen lernen müssen. Ich habe stets streng darauf geachtet, dass ich immer Zeit habe, all das was ich weitergebe auch selbst zu leben. Deshalb gabs und gibts auch nciht mehr Kurse und Seminare, deshalb haben manche auch ein Nein auf Anfragen erhalten, weil ich eine Verantwortung für mich selbst habe. Ich habe mcih entschieden ein Einzelunternehmen zu sein und zu bleiben, und deshalb muss ich ich die Grenzen auch beachten. War nicht immer easy. Aber hilfreich!

Geschrieben habe ich 10000e von Seiten. Inzwischen sind es über 200 Kursskripten. 1 dickes fettes Buch und ein kleines feines. 1 Cd. Ich habe Bilanz gezogen.

Es gilt jetzt Dank zu sagen an alle, die so viele Jahre immer dem lauschen was ich so von mir gebe. Danke alle die mir geholfen und mich unterstützt haben, die an mich geglaubt haben - obwohl sie glaubten, dass ich echt etwas crazy bin, danke an alle. Familie, Freunde, Kursteilnehmer, Lehrerinnen und Lehrer und so viel mehr.

Wie viele wundervolle Begegnungen ich hatte und immer noch habe... Erst heute wieder habe ich ein mail von einer lieben Bekanntschaft bekommen,  aus Kärnten. Der Kräuterquell am Wiesenberg sprudelt... ja damals suchte ich einen Namen. Auch er bleibt wie er ist. Er passt. Ich liebe Quellen.

Ja... so ists. 10 Jahre und in diesen 10 Jahren habe ich so viel erlebt und gelernt, dass ich es nicht in Worte fassen kann. Geht nicht. Muss auch nicht sein.

Jetzt? Jetzt mach ich mich auf - freue mich auf den Kurs heute Abend und machs wie immer. Mit viel Liebe. Und morgen freu ich mich auf den Vortrag in meiner Heimatgemeinde Berndorf. Da bin ich geboren. Ich darf vor vielen alten Menschen sprechen. Über Hausmittel. Menschen, die mich als kleines Mäderl kannten... die kleine Monihex sozusagen.

Habt Dank für alles!

Herzlichst Eure monika


 

Dienstag, 5.11.2019

Heute habe ich Euch ein wunderschönes Herz fotografiert. Ich habe es bekommen von zwei jungen Künstlern. Sie gießen traumhafte Objekte aus Metallen.

Warum dieses Herz? Ich bin eine alte Beobachterin. Und ich beobachte, dass seit einigen Wochen, so ca. seit der Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit, so einige Menschen an Herzschmerz leiden. Auch ich habs deutlich gespürt. Beobachtend denke ich zurück und erinnere mich daran, dass dies im Frühling zur Zeitumstellung auch war. Auch klagten viele über Herzprobleme. Nun ... manche haben echt Panik bekommen und gedacht, sie würden Richtung Herzinfarkt wandern. Das ist niemals ausgeschlossen, dessen sollte man sich bewusst sein. Darum bitte auch immer einen Arzt bei Schmerzen konsultieren.  Oder eine guten Heilpraktiker.

Ich möchte hier lediglich Beobachtungen anstellen und vielleicht findest Du darin so manche Parallelen und Erklärungen.

Nun es ist kein Geheimnis, dass die Zeitumstellung, ist es auch nur eine Stunde, für sensible Menschen oft gar nciht so einfach ist. Vor allem für den Körper. In der TCM wird dies auch sehr ausführlich beschrieben. Wir haben die Organzeit für das Herz normalerweise von 11 - 13:00 Uhr. Zu dieser Zeit ist Herzzeit. Wird umgestellt, so verschiebt sich die Herzzeit von auf 12:00 - 14:00 Uhr. die normal übliche und für den Körper angeblich beste zeit wird aber jetzt angenommen, nach der Winterzeit, von 11 - 13:00 Uhr. so jetzt hab ich euch schon mal genug verwirrt. Darüber dürft ihr nun nachdenken, oder auch nicht, da sich ja das Problem mit der Zeitumstellung eh bald ändert, so weit ich weiß.

Bleiben wir aber bei der Mittagszeit generell. Die Mittagszeit richtet sich auch oft nach Gewohnheit. Jeder hat da so seine Zeit. Mittagszeit ist Herzzeit. Da schöpfen wir Kraft bei gutem Essen, und legen auch eine Rast ein. Es ist gut, wenn wir zu Mittags auch kurz einmal die Hand aufs Herz legen und hineinspüren. Innerlich fühlen wie es dem Herzen so geht. Frag ruhig Dein Herz, ob es in Balance ist. Das Herz ist ja eigentlich immer aktiv - das müssen wir bedenken. Es schlägt und schlägt und schlägt... es ist sehr aktiv. (yang) Die Ruhe können wir dem Herzen nur geben, wenn wir zur Ruhe kommen. Es schlägt trtzdem weiter, aber es spürt, ob wir aufgedreht sind oder uns wirklich entspannen. Eine Tasse Melissen- oder Hopfentee entspannt das Herz - dazu eine Messerspitze Galgant auf der Zunge zergehen lassen. Galgant ist ein wunderbares Herzgewürz. Wir legen den Galgant deshalb auf die Zunge, weil wir hier die optimale Wirkung erzielen können. Zunge = Herzzone.

Nun war aber auch der Sommer Herzzeit. Das Herz ist dem Feuer des Sommers zugeordnet. Das pocht und schlägt es, es liebt und lebt. Dann kommt der Herbst, das Feuer der Sonne wird schwächer, die Aktivitäten in der Natur ziehen sich zurück, wir sehen wie alles loslässt. Zu St. Michael am 29. September war ein sehr wichtiger Punkt, was das Herz angeht. Denn ab hier sollte man erkennen, dass das Licht von Außen nun ins Innere wandern darf. Stell Dir vor das weit ausgedehnte Sommerherz zieht sich plätzlich zusammen... geht in die gute Stube und merkt, dass es nun das Licht in sich finden muss, weil ja die Sonne im Außen weniger wird. Oh dieses Zusammenziehen, dieses nach Innen wenden bereitet vielen Schmerzen. So wie wir bei den Samen gesehen haben, dass es um den Kern geht, geht es nun auch bei uns Menschen um das Wesentliche. Und dazu braucht es ... ein Kaminfeuer. Ja... oder eine Kerze. Das Licht wird nun kleiner. Die große Sommersonne des Südens wandelt sich nun um in Kerzenlicht udn Kaminfeuer. Feuerschauen ist eines der besten Herzmittel, wenn es an der Umstellung knabbert. Und so finden wir das ganze Thema auch wieder im größeren Kontext. Nämlich im ganzen Leben. Wie oft ist es, dass Menschen, welche merken, dass der Sommer ihres Lebens vorüber ist, oder zu Ende geht, dass sie genau dann plötzlich herzbeschwerden bekommen? Auch da gilt es innezuhalten... und das Wissen darüber, dass alles im Wandel ist, und es stehts ein Wechselbad zwischen äußerer und innerer Welt ist, die uns fordert.

Vom 29. September bis zum 11.November ist des die Aufgabe des Menschen den Wandel zu vollziehen. Das äußere Licht ins innere licht wandeln, um dann am 11. November an St. Martin sagen zu können:

"Licht im Himmel, Licht in mir, Licht durch mich auf Erden hier."

Du verstehst diesen Spruch: Zuerst war das Licht im Himmel - die Sommersonne... das gute Sonnensommerlicht haben wir im Sommer eingefangen und aufgesaugt und nun ist es an uns... dieses Licht in uns zu pflegen, um es dann in einer kleinen Laterne leuchten zu lassen.

Mitgefühl bekommen wir da mit unserem Herzen. Spürst du das auch? Mitgefühl mit diesem genialen Universum.

Und sogar Mutter Natur hat uns einen wunderbaren Edelstein geschenkt. Der Heliotrop - ein Jaspis in Rot und Grün - in den Herzfarben. Und er trägt die sonne in sich - Helios. Nimm Dir diesen Stein ans Herz. Leg die Hand aufs Herz... und erleuchte Deine Laterne, Deinen Tempel... mit dem kleinen Lichtelein.

Dein Herz wird es Dir danken!

 

Herzgebet:
 
Ich danke Dir mein Herz,
dass Du schlägst für mich bei Tage und bei Nacht.
Du bist die Kraft und trägst die Macht,
mein Licht leuchten zu lassen
und mich zu versprühen.
Sei gesegnet
und möge Dir täglich eine Rose zum Danke erblühen.
 

Herzlichst Deine Monika


 

Dienstag 20.11.2018

Die Schilddrüse. Nun es gibt doch so einige Mittelchen, welche z. b. bei Unterfunktion nicht so schlecht sind. Aber zuerst mal der gute alte Spruch:

"D.urch die Schilddrüse betritt die Seele den Leib".

die Schilddrüse ist ein äusserst wichtiges "Geschöpf" für die Seele. Es ist vor allem ds Bindeglied, welches Unbewusstes und Dunkles mit dem Lichten und dem Bewussten verbindet. Wie letztens schon in meinen Zeilen erwähnt, ist es ein Wandlungsorgan. Wie der Schmetterling. Man betrachte nun die gefrässige Raupe (wir sehen das eher als das dunkle, unbewusste an), von der wir nicht so begeistert sind, wenn sie unsere Blumen fressen, und dann betrachte man den Schmetterling, wenn wir diesen sehen... dann schwärmen wir. jaja,... das eine mögen wir, das andere nicht so gern. ja, ja...

Bei Unterfunktion können z. b. Depressionen, Anteilsnahmlosigkeit, Starre, Gewichtszunahme, struppige Haare und brüchige Nägel,....  auftreten.

Die Schilddrüse macht uns darauf aufmerksam, dass etwas unbewusstes gesehen werden will. Nicht selten hängt eine Schilddrüsenstörung auch zusammen mit dem Verlust eines lieben Menschen (Tod, Scheidung, Trennung,....) Diese Menschen bekommen gerne mal auch ein Engegefühl am Hals, Schwellungen, und kämpfen scheinbar...

Nun es gibt hier Efeuzubereitungen (Fa. Ceres) welche hier oft hilfreich sind. Efeu enthält Jod. Ausdrücklich will ich aber darauf hinweisen, dass solche Themen wirklich in die Hand eines guten Therapeuten (Heilpraktikers oder Arztes gehören). Mit ganzheitlicher Sicht am Besten!

Nun der Efeu enthält Jod und anhand seines WAchstums erkennen wir eben das WAchsen im Dunkeln, das Unbewusste, zum Wachsen hin ins Licht. (Etwas wird bewusst)

Auch Apfelkerne enthalten Jod, was bei Unterfunktion sehr hilfreich ist. Also gerne Apfelkerne immer mitessen.

Dann gibt es von Dr. Pandalis, noch ein besonderes Pulver. Das Salicornia Jod Pulver vorn Dr. Pandalis. Hierin ist eine Pflanze enthalten, welche an Meeresküsten wächst. Salicornia Jodata. Zusätzlich sind diesem Pulver Brennnesselblätter, Löwenzahnblätter, Gänsefuss, Lorbeer udn Zwiebel beigemengt. Auch dieses Pulver kann sehr gute Dienste bei Unterfunktion leisten.

Ebenso hat Hildegard v. Bingen uns das Bergkristallwasser empfohlen. Hierfür wird ein Bergkristall für einige Zeit ans Sonnenlicht gelegt, dann Wasser über den Berkristall in den Wasserkrug gefüllt. Für einige Stunden ziehen lassen und trinken. Berggkristallwasser bringt die Schilddrüse in Harmonie. Was hier wiederum sehr spannend ist, ist dass der Bergkristall auch Augstein genannt wird. Ja er verschafft uns einen klaren Blick. Ein klaren Blick auf das, was wir vielleicht nicht sehen. Das Unbewusste. Und erst wenn wir sehen, was bisher unsichtbar war,... kann evt. wieder eine Heilung in Gang kommen. Ihr versteht was ich meine.

Nun, bei allem gilt. Betrachtet Euer Lebne, Eure Seele, Euer Sein. Natürlich helfen Therapeuten und Ärzte weiter, aber erkennen und tun und machen müsst ihr selbst. Hilf dir selbst, dann hilft Dir Gott!

Ein Zitat von Rudolf Steiner möchte ich noch erwähnen, denn das dürfen wir nicht ausser Acht lassen:

"Materialistische Mediziner werden den Kindern mit Impfstoffen die Seelen austreiben... Man impft gegen die Anlage zur Spititualität."

Rudolf Steiner

 

Ja, meine Lieben. Es gibt wohl viel zu überdenken und zu erkennen. Achtet immer darauf, dass eine Aktion, eine Handlung immer auch eine Racktion nach sich zieht. Manchmal ist das so zeitverzögert, dass wir evt. körperliche Signale oder Zeichen des Körpers nicht mehr mit der ursprünglichen Handlung in Verbindung bringen... und darum gilt es, den Geist stets wachsam zu halten, zu beobachten, mehr in die Stille zu gehen um der Seele lauschen zu können. Die Natur schenkt uns viele Hilfsmittel, die einen, welche heilen, die anderen, welche uns erkennen lassen und die Natur schenkte dem Menschen die Sinne... Sprache, Sehen, Hören... und diese gilt es zu schulen.

Herzlichst Eure Monika


Montag 14.05.2018

Guten Montag Morgen! Wir befinden uns nun ja mitten in den "Eisheiligen" Am 11. Mai haben sie mit Mamertus begonnen, mit Pnakratius, Servatius und Bonifatus ihren Lauf genommen und morgen mit der kalten Sophie wird sich das Feld wieder schließen. So eisig waren sie nicht, oder doch? Früher hieß man diese besondere Zeit eben die Eisheiligen, heute nennt man das ja inmoderner Sprache des neuen Bewusstseins "Portaltage". Interessant, nicht? Genau jetzt waren die Protaltage, die so manches erstarren ließen, oder Erstarrtes öffneten.

Alles im Außen hält Botschaften für uns bereit. Und so geschieht es halt, dass wir lieben Menschen uns oft zu sehr darauf versteifen, alles andere zu ändern, nur uns selbst nicht. Wir nörgeln am Partner herum, wir hacken auf den Kindern herum, weil sie nicht das machen, was unserer Vorstellung entspricht, dann passt uns dies und das und jenes noch nicht und das ganze ufert dann aus ins Dorf, in die Stadt, ergießt sich übers Land. Schimpfereien und Hetzmails. Sehr spannend. Und wir haben immer entweder den Mund offen, oder es geht auch schriftlich. Wir merken auch, dass es uns eh nicht gut tut, wenn wir jemand anderen kritisieren,... aber trotzdem... immer wieder dieselbe Falle.

Tja... so schöne Portaltage, und auch das wunderbare Venusjahr schafft nun ein Feld in dem wir wieder lernen können. Nämlich das "Wahr-Nehmen". Warum nehmen wir unser Gegenüber nicht einfach wahr? Betrachten es, beobachten es, sehen den Menschen! Das ganze Volk womöglich? Warum sehen wir uns nicht in die Augen, und wissen, jeder will doch nur gesehen werden, angenommen werden wie er/sie ist. Das stille Annehmen schafft Brücken, schafft Felder für liebevolle Kommunikation und verwandelt die Angst, etwas falsch zu machen in Potential. Jeder hat ein ganz besonderes Paket an Fähigkeiten und Gaben mitbekommen, für andere, für das Gegenüber oft nicht fassbar oder verständlich, aber würde man der "Blume" des Potentials den Raum zum Entfalten geben und dies in Stille beboachten, dann wäre die Blume vielleicht sogar bereit, wenn sie mal Wasser braucht, um Hilfe zu bitten. Sie hat nicht einmal Angst davor. Und dann darf man gerne handeln. Und gießen. Weil man dazu aufgefordert wurde. Man darf sein Bestes geben!

Seht auch den Kindern zu. In die Augen, in ihr Herz, in ihre Gefühle. Es ist als kleine Pflanze nicht immer einfach zu wachsen, und zur Blüte zu kommen. Noch dazu wenn eine Rose erwartet wird, und dann eine Distel vor einem steht. Also... gebt Euch einen Schubs und nehmt den Garten der Schöpfung an wie er ist.

Herzlichst Eure

Monika


 


Donnerstag 3.11.2016

Ich bin geschlüpft. Das waren Tage der Überlegungen, Schälungen, Häutungen, Entdeckungen, Erkenntnisse. Tage des Loslassens und des Mutes.

Jetzt komm ich mir vor wie ein neuer Mensch. Dieser phänologische Hexenkalender, ich schreibe nun seit 6 Jahren. Immer und immer wieder. Und er ist mir ans Herz gewachsen. Aber in letzter zeit blieb weniger Zeit dafür.

Meine Kurse. Oh wie liebe ich die Ideen, die plötzlich kommen, und ich sie dann in die Materie bringe,Konzepte entwickle und den Ideen kleine Kunstwerke mache. Lieder dazu schreibe, zeichne, Gedichte dazu verfasse. In letzter Zeit - gut erfüllt aber eigentlich zu wenig Zeit dafür um wieder so ganz einzutauchen.

Wie liebe ich meine Familie, meine Freunde. Aber in letzter Zeit. Oft zu wenig zeit, oder dafür nachts gearbeitet um die Familie nicht zu kurz kommen zu lassen. Und manches kam sicherlich zu kurz. Da brauch ich mich nicht belügen. Meine Eltern - dafür hatte ich zu wenig Zeit. Klaar andere Frauen arbeiten auch - das ist mein Beruf jetzt... aber es wurde  so intensiv, dass es oft wirkich zu wenig Zeit war.

Und so ist also der Kräuterquell am Wiesenberg gewachsen. Vom 1. Kurs mit vier Teilnehmern in der Küche vor 8 Jahren bis jetzt. Jetzt habe ich viele Kurse und Seminare. ein Buch geschrieben, und und und....

Und es hat sich sogar erfreulicherweise so entwickelt, dass die Kurse immer sehr schnell ausgebucht sind. Ich dann oft Beschwerden bekomme, weil kein Platz ist, ich immer geschaut mehr Kurse anzubieten, damit ich ja niemanden zurücklasse, was aber gar nicht mehr möglich war, zwecks vieler Anfragen. Dann passierte folgendens: Es kamen die Gruppenanfragen. Also Gruppen fragen an, ob ich für sie speziell eine kurs mache, weil sie ja sonst keinen Platz in den angeboteten Kursen bekommen. Auch dieser Nachfrage ging ich nach. Und dann passierte wieder folgendes: ich merkte nun, da ich eben auch die ausernatürlichen Anfragen erfüllte, dass ich eigentlich wenig Zeit habe umd as zu machen womit ich begonnen habe. Um das zu machen was ich bin. Was meine Künstlerseele erfüllt. Es ist nocht nciht so weit gekommen, dass es jemand merkt. Aber es klopft bei mir an und so dachte ich also nach. Ich stell natürlich hohe Ansprüche an mich selbst. Vor allem weil ich ncihts den Menschen weitergeben will, was ich nichtselbst lebe und mache. Und somit hatte ich eigentlich eh schon die Antwort. Es wird knapp. Momentan schaff ich es noch, aber wenn ich noch mehr mache und Kurse anbiete... nein, dann bin ich nicht mehr authentisch.

 

Was will ich? Was bin ich? Was ist mir wichtig?

Und so griff ich gestern zum Telefon und habe beschlossen vieles zu ändern.

Ich werde mich wieder gesund schrumpfen. So sagt man das in der Wirtschaft. Und deshalb habe ich dann gestern, alle Anfragen für nächstes Jahr abgesagt. Es waren viele Gruppenanfragen für Kurse, Vorträge. Ich telefonierte stundenlang. Erklärte den Menschen warum ich das jetzt mache. Ganz kurz und ehrlich. Ich habe mich entschlossen, nur mehr die Kurse zu machen, die als Idee zu mir kommen und ich wieder zu den kleinen Kunstwerken machen kann. Das ist mein Auftrag, meine Erfüllung. Kreativ sein und nciht nur noch Massenabfertigung in Gruppen. Aus. Beendet. manche haben es verstanden. Manche nicht. Manche waren sogar erleichtert, weil ich einfach ehrlich war. Und ich merkte wie ich von Telefonat zu Telefonat mich freier fühlte. Einfach ganz frei meine Termine wieder machen können. Ganz selbstbestimmt. Und warten. Wenn ich wieder irgendwie etwas einfange, Rezeptideen, neue Impulse,... dann so frei zu sein und diese Ideen in Ruhe entwickeln und umsetzen können. Dafür bin ich da. Nicht um mein Wissen in Massen zu verbreiten. Diese kleinen feinen Runden im Hexenkeller, hier und dort mehrtägige Seminare zum tief eintauchen und so richtig nah beim Menschen sein. Das ist es. Und dazwischen, lebe ich das was ich dann weitergebe. Und dazu gehört alles. Einfach Mensch sein.

Es wird also nur mehr die Kurse geben die ich anbiete. Es ist eine Veränderung. Ich weiß nicht, ob es eine Verbesserung ist. Aber es ist eine neue Richtung. Es geht um eine Schöpfung, Wertschöpfung. All diese Kurse, die ich mache sind wie meine Kinder. Und die wollen Pflege, Liebe und Zeit. Ich will nicht mehr Quantität. Und es wird sich wohl einpendeln. Darauf vertraue ich.

Also kurz gesagt: Ich hab gestern viel gearbeitet. Nämlich viele Termine habe ich abgesagt. Ich danke für Euer Verständnis. Ich danke auch jenen, mit denen ich dermaßen im Einklang war und die ich dann sogar auch zum Denken angeregt habe. Diese Szene hat sich dermaßen entwickelt, dass es nciht mehr gesund ist.  Kräuterkunde, Heilkunde, Naturheilkunde, Geisteheilung,... was weiß ich was alles .... darf nicht zum Konsum werden. Nein das darf es nicht.

Und eine Dame sagte, eine Kräuterdame: Da bin ich aber froh, dass es dir auch so geht Monika. Ich spür auch schon, dass es mir genauso geht.

Ich darauf: ja glaubst du wirklich, dass eine Monihex nie Themen bekommt, über die sie nachsinnen muss, Brocken die geändert werden wollen? Ich will nciht zu den Mensschen gehören, die an der Front stehen und etwas vorgaukeln. Nö. Ich bin auch nur ein Mensch. Und wenn was geändert gehört, dann gehört es geändert. Es gäbe noch viel zu sagen und zu ändern. Und da hab ich jetzt mal angefangen.

Und drum ist es an der Zeit, den Bann zu brechen. Weniger ist mehr... sagt man doch so schön. Und da hüpft meine Hexenseelchen. Es ist erfüllend und schön, vor allem füttert es das Ego, wenn man viel Anfragen hat und kaum mehr nachkommt diese zu befriedigen. Aber das Ego soll nicht der Chef sein. No Go.

Und dann schrieb mir eine Freundin, die mich in diesem Prozess unterstützte folgendes:

 

... und da fällt mir diese Rede vom Nelson Mandela ein:

"Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen,
geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis,
das Gleiche zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unser Dasein automatisch die anderen."

***

Tja und so ist es nun. Für 2017 stell ich einfach wieder mein Prgramm zusammen, vieles ist online. Kleinere Kurse folgen noch... im richtigen Maß und so arbeite ich wieder weiter und bin die, die ich bin. 

Direkt, ehrlich zu mir selbst, und a Stückerl freier.

So steht man also da im Herbst, wenndie Bäume die Blätter verlieren und die nackte Tatsache, das Gerüst dasteht. Und so ist es auch, dass ich meine Quelle nähren muss und vor allem für Frauen in meinem Alter ist das sehr wichtig. 

Ich danken meinem Mann, meinen Kindern, Eltern und Freunden, die oft auf mich verzichten mussten, weil ich ja grad arbeite. Es ist ssehr schön, es ist meine Berufung dieses Hexenleben, aber es muss alles im Gleichgewicht bleiben. Und ändern kann ich das nur selbst. Was ich jetzt, hex hex, gemacht habe.

Helena, unsere Tochter hat mir heuer etwas geschenkt, eine Spruch von Rudi Steiner und diese Worte sind für mich sehr wichtig geworden.

"Durchdringe dich mit Phantasiefähigkeit,

habe den Mut zur Wahrheit,

schärfe dein Gefühl für die seelische Verantwortlichkeit!"

 

In diesem Sinne freue ich mich auf eine neue Zeit, ein kreatives Jahr 2017. Auf ein lichtvolles, ehrliches und freudiges "Menschsein"!

Eure Monika - direkt und frei heraus...


 

Dienstag 16.2.2016

Geh los... Jetzt... und Du bist frei... Lolassen der Vergangenheit bedeutet Freiheit...

Bis jetzt habe ich mich nie geäußert zu den aktuellen Themen. Nie. Weil ich einfach nur zusah, beobachtete. Aber jetzt will ich doch meine Beobachtung mitteilen. Denkt mich nicht mehr als Kräuterhexe Monika sondern denkt einfach ich bin so eine Außerirdische, die boboachtet und zusieht, was da auf der Erde so vor sich geht. Die Flüchtlinge zeigen uns das, was eigentlich zu tun ist. Losgehen... frei sein. Das wünscht sich jeder, der das Alte verlässt. Freiheit. Endlich Friede, endlich Freiheit, Beschütztsein, Nahrung, Versorgung,... Das Bessere erwartet man sich. Das ist es. Aber leider geht der Mensch los... denkt sich die Freiheit herbei und rennt in die nächste Grenze. In das nächste Gefängnis. Was bleibt? Nichts. Keine Freiheit. Die Menschen werden in Systeme, in Blockabfertigungen, in Massenlager, in was weiß ich was gezwängt. Wir, die die angeblich im freien Land wohnen, machen dann noch mehr Gesetzte, Regeln, Gefängnisse,... Und es ist jetzt wurst ob Kriegs- oder Wirtschaftsflüchtlinge... sogar da glauben wir noch unterscheiden zu müssen. Die Menschheit wälzt sich einfach um. Wir glauben Netzwerke zu haben, die alle auffangen. Seien es Gesundheitsnetzwerke, soziale, oder sonstige Netzwerke,... Natürlich fangen sie vordergründig vieles auf. Aber irgendwie hat man doch schön langsam das Gefühl, dass wir alle nur mehr gefangen sind, in all die Netzen, Werken, Regeln, Gesetze. Die Netze werden so dicht vom Menschen gewoben, dasses nur mehr einengt, begrenzt, beschränkt, scheinbar führt... politisch führt. Aber wo bleibt die Menschlichkeit? Sind wir noch Menschen? Es wird für uns gedacht, getan, gemacht... wo bleibt unser eigenes Denken, Lernen, Handeln? Wundern wir uns jetzt wirklich, warum so viele ausbrechen wollen. Nicht aus den Ländern in denen Krieg herrscht. auch bei uns bricht alles aus allen Nähten. Wer nciht ausbricht, hat das Gefühl im Gefängnis zu sitzen. Wer ausbricht, landet dann im Gefängnis... der Justiz und was es sonst noch alles an Sanktionen gibt. Selbst die Religionen dieser Welt haben sich ihr eigenes Gefängnis gebaut, das nicht mehr das Haus Gottes oder der anderen Meister, Lehrer,... ist. Was hat der Mensch gemacht? Politik? Ohne Zweifel, viele wollen das BESTE... aber führt uns das ans Licht? Ich probier a auch nichts anderes, als die Welt zu verbessern. Ich bin doch die Gleiche. Aber ich erreiche viele Menschen und ich weiß ich kann viel bewegen. Und wenn ich an mir selbst arbeite, dann kann ich anstecken. Dann kann ich etwas bewegen. Dann kann ich sagen: Schluss! Hört auf mit den Richterein, mit den Streiterein, mit den Geldspielen und den Bestrafungen und Androhungen und Konsequenzen. Alles wird regiert, bemachtet, bevormundet. jetzt hör ich grad die einen sagen: Die Frau hat doch keine Ahnung... da redet die was daher, und kennt sich überhaupt nicht aus!" Das hör ich doch immer. Lass mich hinrichten, für das was ich tue oder nicht tue. An den Pranger stellen und mir die Meinung aufdrücken lassen. Ich Weibi kenn mich doch nicht aus. Kann sein. Kann aber auch nicht sein. In jedem von uns brennt doch dieses Licht, dieser Lebensfunke, dieses ICH BIN. Das ist bereits im Kleinkind. Warum stecken wir diese in Aufbewahrungsstätten, statt in das Nest der Mutter, des Vaters, der Familie? Grundstäzlich gut, aber viel zu früh!!!!!!!! Wir Menschen drehen uns selbst den Strick. Und die Schlinge zieht sich immer enger zusammen. Schmeißt endlich die Waffen weg. Beendet jeglichen Krieg. Zuerst den gegen euch selbst, und dann täglich, das was Euch an anderen stört oder ärgert. Beendet es. Nur jeder einzelne kann es ändern. Heute. Ich sehe auch, dass das schwer ist - und viele werden jetzt sage... mei was redet die da fürn Scheiß... Aber wenn jeder für sich endlich mal selbst Verantwortung übernimmt, dann wäre es .... So und jetzt habe ich etwas gemacht, weshalb ich mich nicht von den anderen unterscheide. Und ihr seid darauf reingefallen. Ich habe auf einem System, ich habe auf etwas was eh schon am Boden ist, herumgetrampelt. Ich bin kein bisschen besser. Genau das ist es was ich meine. Aber einen Rat habe ich, einen ganz kleinen. Vielleicht hilft er als "Trostpflaster". Wenn wo eine Wunde ist, dann gehört sie gepflegt. Gesund gepflegt. Und wenn wo eine Wunde ist, dann gehört sie nicht totgetrampelt und getreten. Dann braucht die Wunde Liebe, Zeit und Zuwendung. Kostenlos. Liebe: Mit Liebe geizen wir... da wir gelernt haben nichts mehr ohne Entgelt von uns zu geben. Zeit: haben wir nicht... also die schnelle Lösung muss her... kostet meist viel Geld Zuwendung: Zuwenden ist schwieriger als Abwenden... Und wieder wird mein Leitspruch sein, der Spruch einer großartigen Frau (Hildegard v. Bingen) .. Pflege das Leben, wo du es findest!!! Das ist das was ich dazu beitragen kann. Ich pflege es, wo immer es mir auch begegnet.

Eure Monika