Warzentinktur

Das Schöllkraut (Chelidonium majus) blüht so herrlich gelb in meinem Garten. Ich liebe dieses Gelb des Mohngewächses. Ja das Schöllkraut zählt zu den Mohngewächsen. Und da möchte ich Euch heute dazu eine uralte Rezeptur vorstellen, die auch in Russland bei Warzen verwendet wird. Wir wissen, dass das Schöllkraut einen gelben Saft in sich trägt, welcher sehr gut gegen Warzen wirkt. Dazu gesellen sich noch Augen von einer Kartoffel und Blattspitzen von Thuja. Die Kartoffel ist ein Nachtschattengewächs und das Solanin mögen die Warzen auch nciht so gerne, und die Warzen sind wahre Schattengewächse in unserem System. Wie so kleine Nachtschatten die uns plagen kommen sie oft an Händen, Fingern, Füßen, an unmöglichen Stellen. die thuje ist auch homöopathisch ein Warzenmittel guter Wahl und so wussten das wohl die Alten früher schon und mixten folgende Tinktur:

3 Blättchen von Schöllkraut

10 Blattspitzchen (siehe Foto) von Thuja

und sechs Augen einer Kartoffel

dies wird mit 100 ml 40 % Kornbrand übergossen (in einer dunklen Flasche)

Diese Tinktur wird nun bis zum nächsten Vollmond stehen gelassen (von Neumond bis Vollmond) und am 1. Tag nach Vollmond wird damit die Warze betupft. also bei 1. Tag abnehmendem Mond. Du brauchst die Tinktur nicht abzufiltern. Das Pflanzengut bleibt in der Tinktur. Möge Deinen Warzen vergehen, und das Licht der Schönheit sehen.