Frühlingsstimmung

Aktualisiert: Feb 25


Wir allen spüren den Frühling. Er zieht ins Land und erfüllt Ecke um Ecke, Zelle um Zelle. Er erobert das Feld und aus allen Ritzen lugen Brunnenkresse, Brennnessel und auch schon Bärlauch hervor. Heute habe ich eine Lungenkrautteppich gefunden. Ein Meer aus diesen wunderbar gesprenkelten Blättern. Zeit dafür, mein altes Frühlingsgedicht hervorzuholen.


Tipp:


Lege Dir vorm Schlafen eine Frühlingsblume aufs Nachtkästchen. Pflücke Dir noch schnell eine in der blauen Dämmerstunde.

Eine Frühlingsblume am Näachtkästchens verströmt durch das Verwelken zarte Träume. Manchmal kommt genau durch diese Träume etwas neues in's Leben. Erinnere Dich morgen an den Traum!


Frühlingstanz


Frühling kommt ganz leis zu mir,

achte auf die kleinen Freuden,

hie und da ein Blümelein,

ein feines Lüftlein von den Weiden.


Zart und luftig webt den Faden,

duftig haucht das Glöcklein schon,

Freude, Tanz und frischen Sinn,

über Land und Wälder hin.


Frühling kommt ganz leis daher,

zwitschert von den Bäumen,

taucht nun alles in ein Blütenmeer,

Sein Herz spür ich in allen Räumen.

Er hat sich schon ein Nest gebaut,

ich sah´s in meinen Träumen.


Blaues Band im wallend Haar,

lauf über Wiesen, über Felder,

streu hoffend meine Samen aus,

streif singend durch die Wälder.

Moosweiblein und Blumenkranz,

Ackerstaub und Sprossenglanz,

all sie laden ein zum Frühlingstanz.


Monika Rosenstatter



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