Fühlen, Fühlen und nochmals Fühlen

Aktualisiert: 12. Mai 2021

Manchmal ist es schwer im Alltag. Vieles hat sich auf unserer Erde geändert, gewandelt, oder ist noch mittendrin im Wandel. So langsam merken wir auch, dass das Ganze verstandesmäßig kaum mehr zu erfassen oder gar zu verstehen ist. Egal, wie man denkt oder welche Infos man auch bekommt, oder sich sucht, wirklich auf den grünen zweig kommt da grad niemand.

Ein Barometer gibt es allerdings, was zumindest etwas weiterhelfen kann. Wenngleich dies natürlich mit dem Verstand so gar nicht zu fassen ist, ist es für jeden einzelnen Menschen evtl. hilfreich.

Es geht um das Fühlen. Viele Menschen merken, dass sie jetzt in Sackgassen landen und es keine klaren Wege mehr gibt, oder die Auswege versperrt sind. Tja, da kann man sich jetzt den Kopf zerbrechen, den Mund fusselig reden, die Augen endlosem Surfen im Netz aussetzen, oder die Ohren mit Ohrstöpseln zudröhnen... meist ist Mensch nachher verwirrter als vorher...

Vergessen wird bei all dem Überangebot an Infos, der Mensch selbst, seine Fähigkeit zu Fühlen. Die Fähigkeit jedes Einzelnen, sich so ganz in aller Stiller mal in alles hinein zu fühlen.

Fühlen, in das Innerste lauschen: Wie fühle ich mich gerade? Wie fühle ich mich als MENSCH in all dem großen Wandel? fühle ich überhaupt noch etwas? Trau ich mir Gefühle zu?

Und dann fühle mal und frag Dich selbst: Was tut mir gut?

Was ist Deine Wahrheit? Wirklich Deine Wahrheit, Deine Seelenessenz?

Fühlen fordert dazu auf, den Mund zu schließen, den Blick ruhig, die Gedanken in den Bauch rutschen zu lassen, die Hände in den Schoß zu legen und zu sitzen oder zu liegen. Stelle ganz bewusst die Frage: Wie fühle ich mich? Fühle ich mich?

Dies zu trainieren, auch in schweren Zeiten, kann Dir helfen, einen ehrlichen Wegweiser an der Seite zu haben. Deine Gefühle.

Gestehe Dir Gefühle zu und reflektiere diese für Dich.

Wer mit dem Herzen fühlt und mit reinem Wissen wirkt, wird immer einen Weg finden. Und dies in Frieden.


Herzlichst Eure Monika