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Die Bank der Hoffnung - oder - aus dem Osten kommt das Licht - Juni ist der große Wartesaal 2022

Viele Menschen erwarten momentan etwas. Man weiß bei vielen nicht so genau was sie erwarten. Im ganzen Erwarten liegt viel WARTEN. Die einen erwarten, dass ein Wunder passiert, die anderen erwarten dass sich einfach etwas ändert, manche erwarten, dass jemand ihre Probleme löst, alles mögliche wird von außen herangetragen um Krankheiten zu heilen. Es wird konsumiert und gewartet und das Warten nimmt kein Ende. Sobald eine Erwartung erfüllt ist, huscht der Mensch zum nächsten und nur noch wenig gibt es was erfüllt. Der Mensch wartet und ist Marionette des Äußeren. Manche sitzen die Dinge aus. Das geht auf zwei Arten, entweder sie haben eine große Erkenntnis dabei und wandeln sich dadurch und so ändert sich dann schlagartig vieles, und manche warten so lange bis die Seele sagt: Es reicht! Jetzt lass ich es Dich spüren. Und eine Krankheit, oder noch eine neue kommt hinzu. Unglücklichsein, Unzufriedenheit,

Jammern und Hadern - das sind alles Erscheinungen des Wartens auf bessere Zeiten.

Das Warten hat ein Ende, sobald Du im Jetzt bist. Die Vergangenheit hinter Dir lässt und in die Zukunft hineinlebst.

Es ist nun eine Zeit, wo viele etwas erwarten, jedoch treffen ganz andere Dinge ein, als sie erwartet haben. Ja, das ist dann die große Überraschung und damit muss man auch erst mal zurecht kommen. Der Juni ist ein Wartesaal. Manche fühlen sich absolut hilflos, doktern weiter herum und es scheint nichts weiterzugehen. Hingabe und Ausstieg aus den alten Mustern. Lerne neue Muster kreieren. Sei so frei!

Manche Menschen sind auch plötzlich sehr verwirrt, weil ihre Körper nicht mehr die Nahrung wollen, die er bis dato bekommen hat. geht nicht mehr - sagt der Körper. Höre auf Deinen Körper, steig aus der Komfortzone aus und lausche, was er denn nun mag, Dein Körper. Das ist ein heißer Tipp - Sommertipp! ;)

Ein Künstler weiß wie es ist, wenn man auf etwas wartet. Auf die Eingebung, auf den Geistesblitz - Warten kann auch magisch sein. Nur will es gelernt und geübt werden.


Warten ist ein Zeit-Raum in dem alle Möglichkeiten bereit liegen.


Im Universum sind sie schon da, du musst nur noch vom Ego an Dein höheres Selbst übergeben und dann die Gunst der Stunde nutzen.


Ich bin immer am Garteln. Und da beobachte ich immer die Landschaft, was sich denn so zeigt. Und so zeigte sich im Osten der Mühle ein kleiner Hügel. Das Osttor - wie ich immer sage.

Ex Oriente Lux - Aus dem Osten kommt das Licht. Und so habe ich durch die hohe wilde Wiese ein Wegerl gemäht. Entlang des Weges warten geduldig viele kleine Keramikvogerl. Sie säumen den Weg. Alles Seelenvögel. Manche gehen den Weg und sehen die Vogerl gar nicht. Das finde ich immer sehr interessant. Was sieht der Mensch? und so schlängelt man sich den Hügel hinauf, ich denk dabei immer an das Auenland bei den Hobbits, und kommt bei einer kleinen weißen Bank an. Die Bank steht oben zwischen zwei Birken und zwei Stechginstern. Die Birken stehen für Neubeginn und der Stechginster, Gorse, Bachblüte Nr. 13, sie ist die Hoffnungsblüte.

Ich stieß vor einigen Wochen schon auf den Stechginster als Pflanze, verliebte mich in seine strahlend gelben Blüten, da bei mir heuer sowieso die Farbe Gelb im Vormarsch ist, und so pflanzte ich feierlich am Osthügel diese zwei Stechginster. Das kostete mich etwas Überwindung, denn der sticht, unglaublich. Das Bankerl ist freilich kein normales Bankerl. Was ist bei mir schon normal? Das Bankerl hat zwei Stzplätze. Der eine Schaut nach Osten, der andere Sitzplätze läadt dazu ein, dass man in den Westen, auf die Medizin, blickt. Der Westen ist jene Qualität in dem im Mentoringrad der Mexica die Medizin bereit liegt. Ich muss sagen, dieses Bankerl im Osten ist der schönste Platz in der Mühle. Für mich. Ich sitze im Osten, blicke in den Westen. Sitzen ich so, dass ich in den Osten blicke, liegt der Westen hinter mir. Darüber gilt es nachzudenken!

Dem Stechginster entströmt die Kraft der Hoffnung und die Birke ummalt mit ihrem ewigen unendlichen Pioniergeist die Gedanken beim WARTEN.

In den vielen Jahren meines Seins habe ich die Kunst des Wartens immer wieder als ganz besondere Qualität erlebt. Ungeduld ist der größte Feind. Ich kann wenn es um Geschenke auspacken geht, ganz ungeduldig sein, auf der materiellen Ebene, aber wenn es auf anderen Eben zu warten gilt, da habe ich eine langen Atem. Und genau bei diesem atem kommen die feinsten Impulse, die besten Ideen, können uralte Wunden ihren Heilraum erfahren.

Mögest Du im Juni, im Wartesaal 2022, nun deiner Urwunde begegnen und diese mit Freude erwarten, empfangen und endlich um des heilen willens in den Arm schließen und in Dein Herz nehmen!

Das Tor zur Hoffnung liegt bei jedem Menschen woanders. Das größte Tor liegt mitten in Deinem Herzen!

Aho

Monika

PS: Aus dem Osten kommt das Licht. Und ... gib nicht mit alter Wahrheit an, jeder weiß, dass im westen die Sonne untergeht.

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