Den Wind füttern

Heute ist ein ruhiger Sonntag. Das Einzige was ich höre ist das Pfeifen des Windes. Ich mag den Jännerwind, er kündigt die reinigenden Februarwinde an. Ich liebe es dazusitzen und stundenlang dem Wind zu lauschen. Wie er ums Hauseck bläst, durch undichte Fensterritzen pfeift, kleine Lieder säuselt und das Laub, das ich gestern von der Terrasse kehrte, holte er wieder zurück auf die Terrasse. Es kostet mich ein Lächeln. Kehr ich halt bald wieder. Ich liebe es auch mit dem Besen zu kehren. So richtig auszukehren. Das hat was von Windkraft. Während ich diese Zeil