Für werdende Mütter und Großmütter

Es ist kaum zu glauben. Es gibt nun wieder Nachwuchs in unserer Familie. die fünfte Generation ist gerade am Heranwachsen. Meine Großmutter wird schon bald Ururgroßmutter. Und ich werde Großmutter.

Es machte etwas mit mir, als ich erfuhr: ich werde Oma!

Ja. Es war so etwas Neues. Es war ein gewisses Reifen. Nach und nach mächte ich nun die Erfahrungen und auch Tips an Euch weitergeben, die nun werdende Mütter aber auch Großmütter gerne weitergeben. Denn es gibt ja nichts Schöneres als ein Seelchen zu empfangen, alles dafür vorzubereiten. Auch die Begleitung der Schwangerschaft ist für mich ein Erlebnis.

Und so hat sich ein Schutzgebet mir geschenkt. Ein gebet, dass vor allem werdende Großmütter für ihre schwangeren Töchter sprechen können. Ganz sanft wird die werdende Mutter mit den Worten eingehüllt.

Schwangere dürfen durch das Leben getragen werden. Von vielen Wünschen, Wesen und Engeln. Von Kräutern, Blüten und Düften. Von Baumschutzengeln und Tieren. vor allem die Schmetterlinge lieben werdende Mütter. Sie künden vom neuen Leben.

Begleitgebet

Oh, Maria mein

hülle Mutter und Kind mit Deinem Schutzmantel ein.

Der werdenden Mutter sei Kraft und Leben,

Freude und Liebe gegeben.

Das kleine Kindelein

wächst im geschützten Schoße,

gesund und munter,

friedlich und rein.

Das nährende Band der Liebe  möge fließen,

sich das strahlende Licht in Wesen und Sein ergießen.

Monika Rosenstatter 20.7.2018


Diese wundeerbare Stehpuppe hat meine liebe Tochter mir geschenkt. Fürs Oma-Werden. Sie hat die Puppe in liebevoller Handarbeit entstehen lassen. Nun haben wir auch gemeinsam Tücher gefärbt. Hier seht ihr ein Seidentuch in Pfirsichblüt. Helena hat eines und ich auch. Denn im Mutterleib empfindet das kleine Seelchen ja diese Pfirsichblütfarbe und darum sollte es, wenn es dann auf der Welt ist, z.b. immer auch mit dieser Farbe, besonders am Anfang des Erdendaseins mit einem Seidentuch in dieser Farbe begleitet werden. Es kann beim Stillen dabeisein, im Tragetuch ans Gesichten sich schmiegen, im Kinderwagen, im Bettchen. Und es soll vor allem nach Mama oder Papa oder Oma oder Opa riechen. Je nachdem halt. Pfirsichblüt beschreibt Rudolf Steiner so:

Die Pfirsichblütfarbe befindet sich außerhalb der Blütenwelt als Farbe am Menschen. In blütenhafter Reinheit zeigt sie sich am kleinen Kind , wo die Haut sogar duftet. Als Inkarnatfarbe wird sie zum Ausdruck des gesund durchseelten Menschen ; sie wird zum "lebendigen Bild der Seele".

Das Tuch haben wir mit Krappwurzel gefärbt. Die Kinder unserer Welt brauchen Liebe und Farben. Farben aus der Natur und Liebe vom Menschen.