Die Ulme

Ulmus- Rüster

Sie zählt zur Ordnung der rosenartigen Gewächse und zur Familie der Ulmengewächse.

Die Ulme (Rotrüster, Effe, Feldrüster, Elfenrüster,..) ist einer meiner Lieblingsbäume.

Sie begleitet er mich auf meinem Weg als Waldfrau und Naturlehrerin. Die Blätter fallen mir vor die Nase, viele kleine Ulmenbäume laufen mir über den Weg. Die Ulme als Baum der Kommunikation, versteht es, offen zu machen für Informationen.

Hier können wir auch einen Blick auf die Signatur werfen. Zubereitungen aus Ulme sind sehr gut bei innerlichen Schleimhautproblemen und auch bei Problemen der Epidermis. Die Haut ist eine Organ, welches ständig "austauscht". Die Haut atmet, die Schleimhäute nehmen Nährstoffe auf, die Haut schwitzt, scheidet aus. Im Grunde  genommen ist sie ein Kommunikationsmittel des Menschen.

Was geht nach draußen?

Was lass ich rein?

Sprüche wie: Das geht mir nahe, unter die Haut, Gänsehaut, .....   all diese Sprüche zeugen vom Fühlen. Da die Ulme ein sehr fühliger Baum ist, hilft er uns, uns wohl zu fühlen in unserer Haut.

Innerlich werden Tees bei Magengeschwüren aus Rinde empfohlen, bei Rachenentzündungen und Durchfall.

Äußerlich wird Ulmenrinde bei Wunden verwendet. Umschläge, Bäder und Waschungen mit Ulmenabkochungen aus Rinde, aber auch aus Blättern wurden vor allem früher noch verwendet.

Blätter können ganz einfach auch auf verletzte Stellen aufgelegt werden, und so für Linderung sorgen.

Bei Neurodermitis gehe zur Ulme und horche was sie Dir zuflüstert.

Was geht Dir so unter die Haut?

Wovor grenzt du dich ab oder auch nicht?

Kannst Du dir selbst Vater und Mutter sein?

Das ist die große Frage.

Blattgeflüster....

 

Flüster, Flüster, Flüster,  macht der Elfenrüster...

 

Die Ulme ist ein Baum der kaum auffällt. Vor allem wurde er selten, zog sich zurück. Neben den vielen großwüchsigen starken Rotbuchen, Hainbuchen und Nadelbäumen verliert er sich. Doch blüht er im Frühling, ist die zarte hellgrüne Blüte eine Augenweide. Zart und leicht flattern die kleinen Blütchen an den Ästen und sehen aus wie Lampions, brechen das Licht und rascheln.  Kaum noch wird ihr Holz genutzt – vor allem wegen der Seltenheit. Ihr Sterben setzte damals in den 80 er Jahren ein, als Handymasten und Elektrosmog zunahmen. Das große Ulmensterben begann, und nicht selten wird dies mit den vielen von Menschen geschaffenen Strahlungen in  Verbindung gebracht. Die Ulme steht für Kommunikation und vor allem für die Art von Kommunikation des Menschen, die wir verlernt haben. Thelepathie, Gefühle, Gedanken…. Ohne Handy und ohne mediale Mittel. Viele kleine Ulmen beginnen nun im Wassermann Zeitalter wieder zu sprießen. Es ändert sich etwas im Bewusstsein der Menschen. Wer viel am Handy mit seinem Ohr hängt, der sollte öfters mal ein Ulmenblätterbad nehmen, sich frische Ulmenblätter auf die legen um zu entspannen und dem Fluss des Waldes zu lauschen.  Es würde seine telepathische Ebene stärken und so den ein oder anderen Einsatz des Handys ersparen. Vor allem hilft Ulme aber auch bei Strahlenschäden. Setz Dich in die Nähe einer Ulme, und Du wirst ihre wohltuende Wirkung spüren. Hildegard v. Bingen empfahl Ulmenholzfeuer bei Rückenschmerzen und Nierenleiden. Ich selbst erlebte noch den Einsatz dieser Therapie am eigenen Leib. In der traditionellen Heilkunde wird vor allem die Ulmenrinde geschätzt. Sie enthält Gerbstoffe, Flavonoide, Bitterstoffe, Harz und viele Schleimstoffe. Die Schleimstoffe werden vor allem in der Naturkosmetik eingesetzt. Pasten als Umschläge bei Hautentzündungen, Knospentinkturen als Booster für jugendliche Haut, Tee aus der Rinde bei Durchfall oder Blätterbäder als Sitzbad bei Hämorrhoiden. Die Ulme hat aber überlebt. Sie hat sich angepasst und die kleinen Ulmen wachsen wieder daher. Bäume passen sich an. So auch die Ulme. Gestärkt wachsen nun die jungen Bäume daher und helfen uns wieder zu lauschen. Hast Du eine Ulme als Hausbaum, womöglich sogar eine Hängeulme, deren Schirm ein unsagbar schönes Dach für Dich bildet, dann bist gut eingehüllt, hast einen Raum der Dir, Deinen Lieben, Deinen Ahnen Möglichkeit zur Kommunikation  gibt. Unter der Ulme kannst Du auch gut mit Verstorbenen Seelen reden und diese treffen, um Rat fragen. Die Ulme ist aus der Geschichte der Menschheit kaum wegzudenken. Bei den Griechen galt sie als ein Zeichen von Trauer und wurde in den Totenhainen gepflanzt. Die Ulme bewachte schon in der Antike die Tore zur Unterwelt: „Eine riesige Ulme breitet in der Mitte ihre Arme aus, Zweige, zwischen die sich, wie man glaubt, die unerfüllten Träume drängen und unter ihren Blättern haften.“ Gesellig geht es zu unter und um Deinen Hausbaum, denn auch die Nymphen suchen hier Platz und Unterschlupf. Einst raubte Herkules den Nymphen die Äpfel der Hesperiden. Aus Verzweiflung verwandelten sich die Drei in Bäume. Arethuseá in eine Ulme, Aglaia in eine Weide und Hesperia in eine Pappel.  Ulmen dienten früher auch oft als Gerichtsbäume. Also nutze diese Kraft und besprich wichtige Themen mit Deiner Familie unter der Ulme. Im slawischen Glauben gilt die Ulme als antidämonisch. Sie schützt! Vielleicht ist es auch das flüstern ihrer Blätter, das Entladen der feinen Blüten in der Luft, der unübliche asymmetrische Wuchs ihrer Blätter und Zweige, der Ungewolltes abschreckt. Betrachte die Blätter einer Ulme und du wirst das Wesen der Ulme kennenlernen. Diese Asymmetrie ist der Schlüssel. Wenn wir von Baumkräften sprechen, dann erhoffen wir uns oft Hilfe für unseren Körper, das Sichtbare, aber auch oft Hilfe für das Unsichtbare. Das sind die Seele und das Geistige. Die Ulme ist sehr lösend und daher oft sehr hilfreich in festgefahrenen Situationen. Schon E. Bach widmete der Ulmenblüte in einer seiner Blütenessenzen vollste Aufmerksamkeit.

 

Er schrieb folgendes dazu: 

„Für jene, die gute Arbeit leisten, der Berufung ihres Lebens folgen und hoffen, etwas Wichtiges zu vollbringen, das möglichst zum Wohle der Menschheit sei. Es gibt Zeiten, wenn sie niedergeschlagen sind und das Gefühl haben, die Aufgabe, die sie sich aufbürdeten, sei zu schwer und ihre Erfüllung übersteige die menschliche Kraft.“

Edward Bach ordnete die englische Ulme (Bachblüte) der Mutlosigkeit zu. Ja wie Recht hat er. Wir haben oft viel zu wenig Mut, um auf unsere Fähigkeiten zu vertrauen. Z B. darauf, dass wir nicht immer ein Handy brauchen, sondern die Kraft der Gedanken mindestens so stark ist. Die Ulme gilt in der Mythologie als weiblicher Baum. In der Edda (Nordisländische Sage) wurde die Frau aus ihr erschaffen. Aus der Esche (Ask) der Mann. Dieses Zitat von Paracelsus finde ich zur Ulme sehr passend: „Der Mensch ist der Acker und sein Herz sein Baum, sein Werk seine Frucht.“ Umarme die Ulme und erwecke all ihre Kräfte zum Leben und vertraue!

 

Teewerkstatt:

Ulmenblättertee: Für einen Ulmenblättertee als Waschung bei Ekzemen, vor allem Hämorrhoiden und als Gurgelwasser bei Rachenentzündungen wird 

1 TL getrocknete Blätter mit ¼ l kalten Wasser zum Kochen gebracht. Abseihen und bis zu 2 Tassen täglich trinken.

Dieser Tee kann auch als Umschlag bei schwachen Nieren als stärkender Badezusatz verwendet werden. Hildegard v. Bingen empfahl zur Nierenstärkung Ulmenholzfeuer. Wegen der Ulmenknappheit schwer zu bekommen. Aber Tee aus Blättern lässt sich einfacher zubereiten.

 

Ulmenblütentinktur:  Die Tinktur aus der Blüte kann in Raumsprays verwendet werden, welche unsere Kommunikation stärkt. Für die Tinktur werden drei Blütentrauben in 100 ml 40 % Biokornbrand angesetzt. 28 Tage ziehen lassen und filtern. Auf 100 ml reinstes Quellwasser (Rock Water – ebenfalls eine Essenz nach Dr. Bach) werden 30 Tropfen der Tinktur gegeben, in eine Sprühflasche gefüllt und bei Sprachlosigkeit oder mangelnder Kraft für gewaltfreie Kommunikation die Aura oder der Raum mit einigen Sprühstößen eingehüllt.