Loslassen - Zulassen

Mediatationsgedanken

... Stell dir vor du sitzt in einem Konzertsaal. Die letzte Note ist gespielt, die Musik verklungen, der Applaus verstummt. Die Musik war berauschend, erhebend. Du stehst auf, gehst aus dem Saal. Die Eintrittskarte wirfst Du nicht weg. Zuhause legst Du sie in ein Buch... als Lesezeichen. Das Buch klappst du zu, stellst es in ein Regal. Irgendwann hast du auch die Musik, das Konzert nur mehr in dunkler Erinnerung. vVelleicht klappst Du das Buch irgendwann wieder einmal auf, und ganz überraschend fällt die Eintrittskarte heraus. Du lächelst. Die Karte ist nicht mehr gültig. Nur einmal gültig. Vorbei ist vorbei. Die letzte Note ist gespielt, die Musik verklungen, der Applaus verstummt... das Leben geht weiter.
Nichts lernt uns das Loslassen so sehr, wie die Musik.

 


 


Geh spazieren und suche einen Stein. Einen, den du gut tragen kannst, aber auch gut wegwerfen kannst. Geh an einen großen Fluss oder an einen See. Nimm den Stein und wirf ihn weg.. so weit wie möglich. Blubb. ER geht unter, verschwindet und Du wirst ihn nie mehr wieder finden. Aber Du weißt er ist da.
Alles ist in Allem. Es gibt keine Trennung.
Das sind einfache Denk- und Loslassübungen für die Fastenzeit. Und es muss nicht traurig sein. Versuche das mit Hingabe zu tun. Es macht unendlich glücklich, wenn man irgendwann diese Vertrauen bekommt, dass nichts verloren geht. Aber eben auch nichts bleibt!

​Im Kleinen üben, heißt im Großen gut gestimmt zu spielen!