Gänseblümchen - Bellis Perennis

Gänseblümchen

 Bellis Perennis

Das Gänseblümchen hat es schwer mit mir gehabt. So lange musste es um meine Gunst kämpfen. Aber es hat nicht aufgegeben. Und nun hab ich dieses kleine Wunderding wahrlich in mein Herz geschlossen. Dabei ist es unsere westliche Notfallsblume. Bei Quetschungen, Prellungen und Verstauchungen der Fußgelenke und überhaupt unserer Gärtnergliedmasen ist eine Geänseblümchensalbe unerläßlich. Ja, und zerquetscht sollte dieses kleine Elfenblümchen sogar Blutschwämme sanft ins Nichts geleiten. Als essbare Blüte macht sich die vitamin A-Bombe auf Salaten und Desserts gut, und sogar eine Gänseblümchensoße soll es geben. Vielleicht wird mir das Rezept ja noch verraten. Sie soll besonders würzig schmecken. In den wechseljahren sollten im Frühling für 3 Wochen lang täglich 7 Gänseblümchen gegessen werden, das erleichter den Schritt in den neuen Lebensabschnitt. Auch bei Osteporose werden spagyrische heilmittel erfolgreich eingesetzt. Alles in allem ein kleines Wunderding. Allerdings sollte man Gänseblümchen nur an Orten pflücken, an denen man wirklich keine Bedenken, bezüglich Düngung, außergewöhnliche Luftbelastung,... hat, denn das Gänseblümchen nimmt alles auf, tranformiert es nicht  unbedingt, sondern speichert es. Am besten ist es, im Garten die eigenen kleinen Venusgestalten zu pflücken und zu essen.

Arnika der Gebärmutter