Die Pappel

 Populus - Birkengewächs

Cottonwoodtree

Die Pappel lerne ich erst jetzt kennen. Wo ich aufwuchs gab es keine Pappeln. Aber jetzt bin ich umringt von Pappeln, und für mich sind sie der "Bambus des Westens". Da hörte ich sie also singen die Pappel, die Zitterpappel. Ein ganz eigenes Rauschen, Zittern, Erklingen am Waldesrand. Unsicherheit, Angst und daraus entstehende Aggression, das ist ihr Thema. Sanft kann uns ihre Essenz Sicherheit geben. Wir müssen nur dazu bereit sein. Ihr zuhören. Oder doch mal selbst in uns reinhören? Das wäre auch ein Tipp. Ruhig werden durch das sanfte Rauschen. Den eigenen Ton wiederfinden und dadurch gestärkt sein. Gesammelte Pappelblätter trocknen ganz schnell, verrotten aber im Herbst auch rasch. Übrig bleibt ein zauberhaftes Gitternetzwerk. Zart und fein wie unsere Seele unsere Psyche. Ja und durch dieses Netz sollten wir dann durchblicken. Machen wir uns die Mühe. Suchen wir  ein Blatt, sehen wir hindurch und lassen uns führen.

Ihre Blätter singen im Wind, sie bringen die Luft zum Klingen und lassen uns stillstehen und innehalten. Ich stellte mich unter eine Zitterpappel und musste so lachen. Ja, ich lachte aus ganzem Herzen, denn die Blätter zittern und säuseln, und lachen selbst. Die Pappel macht fröhlich, lässt das Herz springen und gibt neuen Lebensmut!!

Die Blätter sind wunderbar gezeichnet, sind von papierartiger Beschaffenheit und sind in Bildern verarbeitet eine Augenweide.