Bergahorn

  Engelsköpfchenbaum - Frühlingsbaum - Maßholder

Seifenbaumgewächs

Der Bergahorn ist ein wenig beachteter Baum, obwohl er vor allem im Frühling unter sich die Elfen und Naturgeister versammelt. Die Blüte erscheint hellgrün im April und meist übersehen wir sie. Genau diese Blüten würden uns so gut tun und fröhlich machen. Grüne Blüten erfreuen unser Herz. Junge Ahornblätter können in den Salat gemischt werden. Früher bereitete man Sauerkraut daraus. Die Knospen schmecken sehr seifig. Der Shornbaum zählt ja zu den Seifenbaumgewächsen. Im Frühling einige Ahornknospen zu naschen, schadet nicht. Im Gegenteil, die Lebertätigkeit und die Verdauung werden angekurbelt. die Knospen können auch in Essig eingelegt werden. Ihr seht schon, der Ahornbaum will durchaus gegessen werden. Und Ebenso wie bei der Birke , kann im Frühling auch das Baumwasser gezapft werden. Es ist von hohem gesunheitlichen Wert und vor allem Kinder würden sich darüber freuen. Bei Kopfschmerzen kann man sich ahornbläter auf die Stirne legen, bei blauen Flecken einen Brei aus Blättern anwenden, bei Venenentzündungen Umschläge für die Beine machen.

Im April sprießen aber auch schon die jungen Keimlinge aus dem Waldboden. Und auch die sind wieder Urnahrung für Mensch und Tier.

Entzückend sind die Blüten des Bergahorn. Keine Schnittblume aus dem Geschäft kann die Baumblüten toppen. Eine Melange aus Grün und Gelb und ein zarter Duft. Zur Baumblüte ziehe ich durch die Wälder und traue meinen augen kaum. Seht nicht nur das bunte Herbstlaub und die Früchte der klasssichen Bäumlinge, versucht ihre Blüten zu erhaschen.

Kinder spielen gerne mit den doppeltgflügelten Samen. Im Volksmund wird dieser für Freude und Glück stehende Baum auch als Engelsköpfchenbaum bezeichnet. Die Samen sehen im Frühling wenn sie austreiben, wie kleine Zwerge mit einer Mütze aus. Ganz niedlich.